Eislöwen von Crimmitschau vorgeführt

Die Eislöwen freuen sich über den zwischenzeitlichen Ausgleich zum 1:1.
Die Eislöwen freuen sich über den zwischenzeitlichen Ausgleich zum 1:1.

Von Enrico Lucke

Dresden - „Mensch, wieder gegen Crimmitschau daheim“, ärgerte sich Eislöwen-Stürmer Arturs Kruminsch nach der 3:4-Pleite (1:1, 0:1, 2:2) im Sachsenderby. Und Coach Bill Stewart war stinksauer.

Dabei sangen die Dresdner Fans in der 48. Minute noch voller Leidenschaft: „Macht sie alle und schießt sie aus der Halle.“ Chancen dafür waren reichlich vorhanden, nur die Hausherren nutzten sie nicht.

An der Einstellung lag es nicht. Kruminsch [&] Co. wollten nach zwei Niederlagen in Folge gegen die Eispiraten sie wieder in die Knie zwingen.

Allerdings brachte Alexander Höller (3.) nach einem Abpraller von Marvin Cüpper die Gäste in Front. 53 Sekunden vor der ersten Pause glich jedoch Kruminsch nach einem schönem Solo aus.

Harrison Reed setzt sich gegen drei Eispiraten durch.
Harrison Reed setzt sich gegen drei Eispiraten durch.

Als Petr Macholda im Drittel des ETC die Scheibe verlor und Olli Julkunen (27.) zum Konter einlud, stand es 1:2. Danach mussten die Eislöwen nicht nur den Ausgleich erzielen, sondern sogar klar in Führung gehen.

„Wir hatten zwei Überzahlsituationen, trafen aber statt ins Tor zwei, drei mal die Latte“, haderte Kruminsch. „Das war am Ende wohl spielentscheidend.“ Er selbst passte aber in der 42. Minute perfekt auf Marius Garten - 2:2.

Dominik Grafenthin (48.) sorgte für die Löwen-Führung. Doch Olli Julkunen (52.) und Vincent Schlenker (54.) drehten die Partie wieder. Stewart: „Den Dämpfer haben wir wohl gebraucht.“

Die Lausitzer Füchse gewannen dagegen ihr Sechs-Punkte-Spiel gegen die Heilbronner Falken mit 3:1 (2:0, 1:1, 0:0). Den Torreigen eröffnete Darren Haydar (2.), Dennis Swinnen (12.) legte nach. Richard Gelke (22.) konnte zwar verkürzen, doch Thomas Götz (33.) machte den Sieg perfekt.

Fotos: Lutz Hentschel


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0