Dresdner Eislöwen legen kurz die Beine hoch

Patrick Jarrett hat den Puck und überwindet
Eislöwen-Goalie Marco Eisenhut
einen Augenblick später zum entscheidenden
2:1 für die Frankfurter.
Patrick Jarrett hat den Puck und überwindet Eislöwen-Goalie Marco Eisenhut einen Augenblick später zum entscheidenden 2:1 für die Frankfurter.

Dresden - Das Training am Samstag war für die Dresdner Eislöwen freiwillig. Wer wollte, durfte gleich in die Mini-Weihnachtspause durchstarten.

Für Coach Franz Steer war's „ein kleines Geschenk“, weil seine Jungs ein starkes Spiel beim Meister in Frankfurt abgeliefert hatten. Trotzdem stand’s am Ende 1:2 n. V.

Dass in der Overtime Eislöwen-Stürmer Marius Garten vorm entscheidenden Treffer von Patrick Jarrett durch einen "Hohen Stock" gefoult und die Szene nicht geahndet worden war, erregte die Gemüter der Dresdner Fans. Allerdings lag’s nicht an den fehlenden Torchancen, dass Steers Team verlor, sondern an deren Verwertung.

Deshalb ist es ideal, dass die Eislöwen bei ihrer aktuellen Ergebnis-Krise die Köpfe im Kreise der Liebsten freibekommen. Keeper Marco Eisenhut düste gestern mit Stürmer Thomas Pielmeier ins heimische Deggendorf. Die Kanadier feiern in Dresden, Coach Steer ist in Wolfsburg: „Ich fahre mit meiner Tochter Alisa zu meinem Sohn Gerrit Fauser, dort wartet schon meine Frau Michaela." Seine Schuhbeck'schen Kochkünste kann der 59-Jährige aber nicht ausspielen. Statt Hirsch will der Junior Gänselkeulen machen.

Am Montag geht's zurück. Ab 17 Uhr ist Training, am 2. Feiertag steigt das Heimspiel gegen den zuletzt fünfmal in Folge erfolgreichen SC Riessersee. Für die Löwen zählt nur ein Sieg, mit dem sie ihre nachträglich bescheren wollen.


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