Hier könnt Ihr Eisstockschießen, auch wenn der Kanal noch nicht gefroren ist

München - Wenn das Wasser gefroren ist, kann man sie nicht mehr halten: Ganz München (gefühlt) kennt dann nur ein Ziel: den Nymphenburger Schlosskanal!

Wenn der Kanal gefroren ist, herrscht auf dem Eis wildes Treiben. (Archivbild)
Wenn der Kanal gefroren ist, herrscht auf dem Eis wildes Treiben. (Archivbild)  © DPA

Damit das Eis die Menschenmassen tragen kann, muss es dick genug sein und dazu braucht es knackig kaltes Wetter.

Wie so oft lassen die aber zu Weihnachten auf sich warten: Der Kanal bleibt flüssig und der Wintersport muss warten. Oder? Falsche gedacht! Künstliche Eisbahnen ermöglichen das Eisstockschießen auch ohne Polar-Wetter.

Hier könnt Ihr den Stock schwingen:

Christkindlmarkt am Chinesischen Turm: Die Bahn liegt in stimmungsvoller Atmosphäre auf den idyllischen Markt im Englischen Garten. Der heiße Glühwein ist also nicht weit.

Menterschwaige: Auch in den Münchner Biergärten ist die Wintersportart angekommen. An der Menterschwaige gibt es gleich zwei Bahnen.

Augustiner-Keller in der Arnufstraße: Das Restaurant mit Biergarten wurde schon in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts eröffnet. Im Winter kann man sich nicht nur auf Bierbänken, sondern auch auf den Bahnen messen.

Eisstockschießen geht in München nicht nur am Kanal! (Archivbild)
Eisstockschießen geht in München nicht nur am Kanal! (Archivbild)  © DPA

Löwenbräukeller in der Nymphenburger Straße: Der Löwenbräukeller ist nicht nur Restaurant und Biergarten, sondern auch Veranstaltungsort. In den Hallen finden Bälle, Seminare und Ähnliches statt - draußen kann man Eisstockschießen.

Winterbiergarten Park Cafés: Auch am Alten Botanischen Garten könnt Ihr Euch bei jeder Witterung am Eisstock üben.

Eisstockschießen vor allem im Alpenraum verbreitet. Die (Volks-)Sportart ist dem Curling ähnlich, hat aber ihren eigenen Schwerpunkt. Der Sport ist im Brauchtum verankert und wurde schon früher rund um gefrierende Gewässer im Winter gespielt. Man spielt meist in zwei Mannschaften und versucht mit den "Stöcken" mögliche nahe an die "Daube" zu kommen, indem man sie übers Eis schlittern lässt.

Titelfoto: DPA


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