Kommt aus Chemnitz das beste Eis der Welt?

Bei der Meisterschaft in Rimini durfte kein Fehler unterlaufen: Da ist das Meisterwerk - Vanillieeis mit Balsamico-Essig, marinierten Erdbeeren und Pinienkernen.
Bei der Meisterschaft in Rimini durfte kein Fehler unterlaufen: Da ist das Meisterwerk - Vanillieeis mit Balsamico-Essig, marinierten Erdbeeren und Pinienkernen.

Rimini/Chemnitz – „Marx“ in Rimini: Mit seiner Eiskreation passend zum früheren Namen von Chemnitz machte sich Andreas Marschner (36) ins Mekka der Eismacher auf, um Eisweltmeister zu werden.

Als einziger Sachse durfte der Chemnitzer Eis-König in Italien bei der Eisweltmeisterschaft „Gelato World Tour“ antreten, gegen Hunderte Eishersteller aus der ganzen Welt.

In der "German Challenge“, der Deutschland-Runde, behauptete sich Marschner gegen 70 Profis aus Deutschland und Österreich. Nur acht kommen weiter – diese fahren am 7. Juli zum Finale nach Berlin.

"Die Konkurrenz ist wirklich groß und vor allem stark“, resümiert er. Mit seiner „Marx“-Kreation (Vanille-Eis mit Balsamico-Essig, marinierten Erdbeeren und Pinienkernen) rechnete sich Marschner gute Chancen aus.

"Ich hoffe, dass ich Gruppensieger werde. Realistisch gesehen wird es das Treppchen, aber sicher nicht das oberste", mutmaßte der Chemnitzer. "Die Jury ist sehr kritisch und genau, fragt viel nach und lässt sich alles genau erklären..."

Die Entscheidung zog sich am Sonntag bis in den Abend. Letztendlich verpasste Marschner den Sprung auf Platz 1 nur knapp. "Ich bin in meiner Gruppe Zweiter geworden. Ich habe zwar nicht gewonnen, aber die Erfahrung hier dabei gewesen und soweit zu gekommen zu sein, war toll."


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