Beine abgetrennt, angeschossen: Grausam, was diesem Hund angetan wurde!

Slidell (USA) - Einem Dackel namens Buddy sollen seine beiden Hinterbeine von der 17-jährigen Tochter der Besitzerin (50) abgetrennt worden sein. Zuvor wurde der arme Hund auch noch angeschossen. Jetzt bekam er Hilfe und ist auf dem Weg der Besserung.

Buddy (2) wurden seine zwei Hinterbeine abgetrennt.
Buddy (2) wurden seine zwei Hinterbeine abgetrennt.  © Screenshot/Facebook/Gina Polk - Derouen

Das Drama um den kleinen Buddy begann im Februar. Da wurde der Dackel angeschossen, so die "Sun". Die Besitzerin (50) meldete diesen Vorfall zwar der Polizei, kümmerte sich offensichtlich aber nicht um eine vernünftige medizinische Versorgung des armen Tieres.

Ob es an den hohen Kosten für die medizinische Behandlung, Unwissenheit oder Desinteresse lag, ist nicht bekannt. Das Ergebnis dafür umso mehr. Der Hund konnte nicht mehr richtig laufen. Seine Hinterbeine musste er immer hinter sich herziehen.

Dadurch entwickelten sich natürlich chronische Wunden. Nach Aussage der mutmaßlichen Täterinnen hätte sich das Problem allerdings fast von selbst erledigt. Sie hätten den Hund versehentlich zu eng bandagiert, was dann dazu geführt hätte, dass die verletzten Beinchen abfielen. Also ein Versehen, aber keine böse Absicht?

Schwachsinn, wie Tierärzte sofort aufgrund der Verletzungen entdeckten. Die Hinterbeine wurden mechanisch und unprofessionell entfernt.

Stattgefunden habe die "Operation" in einer Wohnwagensiedlung, so die Polizei.

Buddy ist auf dem Weg der Besserung.
Buddy ist auf dem Weg der Besserung.  © Screenshot/Facebook/Gina Polk - Derouen

Schuld an dem dramatisch schlechten Zustand des Hundes soll die 17-jährige Tochter der Besitzerin gewesen sein.

Sie wurde wegen schlimmer Tierquälerei angeklagt. Zurzeit sitzt sie im Jugendgefängnis von Florida ein.

Auch ihre Mutter wurde wegen Tiermisshandlung angeklagt, weil sie den Hund nicht ausreichend medizinisch versorgt hatte. Sie ist auf Berufung freigelassen worden.

Eine Freundin der 17-Jährigen wurde ebenfalls wegen Tiermisshandlung angeklagt, weil sie Buddy in der Wohnwagensiedlung ausgesetzt haben soll. Auch sie ist wieder auf freiem Fuß.

Dort wurde der arme Hund dann wohl auch gefunden. Sofort wurde er zu einem Tierarzt gebracht, sein Zustand war extrem schlecht. Mehrere Bluttransfusionen und Medikamente waren nötig, um Buddy am Leben zu halten.

Jetzt wird für den Dackel mit einer Spendenaktion auf Facebook gesammelt, um die anstehenden Operationen zu finanzieren. In nur acht Tagen kamen so schon 19.143 Euro zusammen (Stand 2. Oktober). Tendenz steigend.

Nach Angaben der Polizei erholt sich das Tier momentan in der Tierklinik Dante’s Hope East und sei auf dem Weg der Besserung.

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