Igitt! Frau kauft sich Schweine-Curry, was sie darin findet, ist ekelerregend!

Worcester - Bitte einmal vorstellen: Du bist Stephanie McDonough aus dem britischen Worcester. Du gehst mit deinem Freund, David Burrows, zum Chinesen, kaufst dir dort ein Schweinecurry zum Mitnehmen und packst es zu Hause aus. Mit Loch im Magen und voller Appetit fangt ihr an zu essen - und plötzlich beißt Du auf etwas Hartes.

Curry mit Reis und Zahn, mmmhhh lecker.
Curry mit Reis und Zahn, mmmhhh lecker.  © Screenshot/Facebook Stephanie McDonough

Es ist in etwa so hart wie ein Stück Knorpel. Das allein trägt jetzt nicht unbedingt zu einer Geschmacksexplosion bei.

Beim genauen Betrachten hätte sich die 29-Jährige dann jedoch fast gewünscht, es wäre ein Knorpel gewesen. Oder ein Steinchen. Oder einfach nur ein Stück Plastik.

Doch all das war es nicht. Im Schweinecurry von Stephanie lag ein Zahn. Um genau zu sein ein Backenzahn. Und der noch nicht einmal von einem Tier sondern von einem Menschen.

Igitt!

Die Krönung an der ganzen Sache: Das Newtown Road Cantonese Restaurant in Worcester wurde erst kürzlich ausgezeichnet - mit vier von fünf Sternen beim Thema Hygiene.

Eine Geschichte, so absurd wie in einer abgedrehten Hollywood-Komödie. Doch das Kuriositäten-Kabinett hat noch nicht geschlossen. Denn Herr Chen, Chefkoch und Inhaber des Ladens, setzt noch einen drauf. Er wollte diese Anschuldigung keinesfalls auf sich sitzen lassen. Ein menschlicher Backenzahn in seinem Curry? Please!

"Alle Mitarbeiter wurden überprüft, aber keinem fehlten Zähne. Wir wissen nicht woher er stammt", sagte er gegenüber der "Sun". Ob er die Kontrolle selber durchgeführt hat und auch genau nachgezählt hat bei seinen Mitarbeitern, ist nicht überliefert.

Gesundheitsamt hatte nichts zu beanstanden, vier aus fünf Sternen beim Thema Hygiene

Was für ein Prachtexemplar. Ein jeder Dentist wäre stolz.
Was für ein Prachtexemplar. Ein jeder Dentist wäre stolz.  © Screenshot/Facebook Stephanie McDonough

Dafür überliefert Stephanie noch das ein oder andere Detail aus dem Curry des Schreckens und ihrer Gefühlslage. So fühle sie sich krank, "es ist scheußlich". Nur allzu verständlich.

Das zuständige Gesundheitsamt versicherte indes, dass es bei der letzten Sauberkeitsüberprüfung keinerlei Auffälligkeiten gegeben habe und im vorangegangenen Monat der Lebensmittelsicherheitstest bestanden wurde.

Leiterin des Amtes, Helen Cameron, gegenüber dem Blatt: "Ein Laborbericht hat bestätigt, dass es sich um einen menschlichen Backenzahn handelt, der uns vom Beschwerdeführer übergeben wurde."

"Am 21. Januar 2020 wurde eine separate Inspektion zur Lebensmittelsicherheit durchgeführt und das Unternehmen erhielt eine Bewertung der Lebensmittelhygiene von vier von fünf", so die Frau weiter.

Woher der Zahn letztlich stammt und wie er in das Essen gelangt ist, bleibt wohl auf ewig ein Rätsel.


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