Anzahl der Todesopfer steigt weiter: Details zum El Paso-Attentat veröffentlicht

El Paso - Bei den Schüssen in einem Ladenkomplex im texanischen El Paso sind mindestens 20 Menschen getötet worden.

Menschen werden aus dem Walmart begleitet, nachdem der Todesschütze 20 Menschen erschossen und über zwei Dutzend weitere verletzt hat.
Menschen werden aus dem Walmart begleitet, nachdem der Todesschütze 20 Menschen erschossen und über zwei Dutzend weitere verletzt hat.  © Mark Lambie/The El Paso Times/AP/dpa

Wie der Gouverneur des Bundesstaates Texas, Greg Abbott, am Samstag auf einer Pressekonferenz bekannt gab, seien mehr als zwei Dutzend weitere Personen verletzt worden: "Texas trauert heute um die Menschen von El Paso", erklärte er.

Polizeichef Greg Allen sprach von 26 Verletzten. Ein Verdächtiger wurde festgenommen.

Die ersten Notrufe gingen nach Angaben des Polizeichefs gegen 10.39 Uhr Ortszeit (18.39 Uhr MESZ) ein. Die Lage war lange Zeit sehr unübersichtlich. Es gab zunächst auch Berichte über mehrere Schützen.

Ein Polizeisprecher sagte, die meisten Opfer seien in dem Walmart von Schüssen getroffen worden. Der Supermarkt sei zum Zeitpunkt der Tat ausgelastet gewesen.

Er schätzte, dass sich dort zwischen 1000 und 3000 Menschen aufhielten.

Der Konzern zeigte sich schockiert über die Geschehnisse. Man bete für die Opfer, hieß es in einer Twitternachricht von Walmart.

Auch der amerikanische Präsident, Donald Trump, meldete sich viaTwitter zu Wort und drückte seine Bestürzung aus.
Auch der amerikanische Präsident, Donald Trump, meldete sich viaTwitter zu Wort und drückte seine Bestürzung aus.  © Screenshot/Twitter Donald Trump

US-Präsident Donald Trump schrieb auf Twitter, Berichte über die Tat seien sehr schlimm. Es seien viele Menschen getötet worden. Seine Regierung arbeite mit den Einsatzkräften der Stadt und des Bundesstaates zusammen. "Gott sei mit Euch allen!", fügte er hinzu.

Trump wurde nach Angaben des Weißen Hauses laufend über die Lage vor Ort unterrichtet.

Er habe mit Justizminister William Barr und dem texanischen Gouverneur Abbott gesprochen, erklärte der stellvertretende Sprecher Steven Groves.

In den USA kommt es immer wieder vor, dass in Einkaufszentren oder an anderen öffentlichen Orten Menschen durch Schüsse getötet werden.

Bemühungen für schärfere Waffengesetze laufen seit Jahren ins Leere, weil die Republikaner dagegen sind.

Mitglieder einer Spezialeinheit versuchten die Lage am Einkaufscenter in den Griff zu bekommen.
Mitglieder einer Spezialeinheit versuchten die Lage am Einkaufscenter in den Griff zu bekommen.  © Mark Lambie/The El Paso Times/AP/dpa

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