Elbflorenz-Überraschung! Co-Trainer Göde springt für verletzten Spieler ein

Co-Trainer Rico Göde (r.) als Fels in derElbflorenz-Abwehr. Gegner Hagen war beeindruckt.
Co-Trainer Rico Göde (r.) als Fels in derElbflorenz-Abwehr. Gegner Hagen war beeindruckt.  © Lutz Hentschel

Dresden - Rico Göde kam, sah und siegte. Als der 35-jährige Co-Trainer Mitte der zweiten Hälfte eingewechselt wurde, lag der HC Elbflorenz gegen Eintracht Hagen noch mit einem Tor hinten.

Nach 60 Minuten leuchtete auf der Anzeigetafel ein 30:26. Es war der dritte Saisonsieg für den Zweitliga-Aufsteiger.

„Wir haben das drei-, viermal in der Woche trainiert. Ein bisschen mehr Stabilität hat das hinten schon gebracht. Steht ja auch in meinem Vertrag, dass ich im Notfall einspringe“, sagte der 2,07 m große einstige Kreisläufer Göde, der allein mit seiner körperlichen Präsenz in der Abwehr Respekt einflößte.

Der Notfall war eingetreten, weil sich Kreisspieler Norman Flödl beim 29:25 gegen Coburg eine Innenband-Dehnung im Knie zugezogen hatte und dadurch ausfiel. Er war der Verletzte Nummer 4 im Dresdner Lazarett.

„Ich hatte vor dem Spiel schon einige Bauchschmerzen wegen unserer personellen Probleme“, gestand Trainer Christian Pöhler hinterher. „Ich ziehe absolut den Hut vor meiner Mannschaft, bin mega, mega stolz auf die Truppe. Unser Torhüter-Team mit Hendrik Halfmann und Mario Huhnstock hat die bisher beste Saisonleistung gezeigt.“

Mit Göde in der Abwehr und Huhnstock im Kasten gelang den Gastgebern in der zweiten Halbzeit ein 7:0-Lauf. Das 26:21 in der 53. Minute war die Vorentscheidung. Die 1269 Zuschauer in der BallsportARENA waren begeistert. Erfolgreichste Werfer beim HCE waren Nils Gugisch (7) und Julius Dierberg (5).

Nils Gugisch war mit 7 Treffern der erfolgreichste HCE-Werfer.
Nils Gugisch war mit 7 Treffern der erfolgreichste HCE-Werfer.  © Lutz Hentschel

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