Elefantenbaby misshandelt und angekettet: So leidet Touri-Magnet Meena!

Phuket - Diese Bilder können einem nur ins Herz treffen. Ein Babyelefant im thailändischen Phuket, angekettet an allen vier Beinen. Meena wird unter abscheulichen Bedingungen gehalten und das nur, um Touristen Geld aus den Taschen zu ziehen.

Die angekettete Meena. Auch jemand, der sich nicht mit Elefanten auskennt, sieht, dass es diesem Tier nicht gut geht.
Die angekettete Meena. Auch jemand, der sich nicht mit Elefanten auskennt, sieht, dass es diesem Tier nicht gut geht.  © Screenshot/Care2 Petition

Der Brite Ross Martin setzt sich seit Jahren für Tiere und insbesondere für Elefanten auf dem gesamten Globus ein. Der Fall des Elefantenbabies "Meena" trifft ihn besonders schwer - und er kämpft um die Freiheit des armen Dickhäuters.

So steht das Kalb angekettet und in einem fürchterlichen Zustand eingepfercht als Touristenattraktion, irgendwo in einem kleinen Stall in Phuket.

Martin erzählt, wie Meena teilweise mit Stöcken geschlagen wurde und sie weiterhin wohl keinen regelmäßigen Zugang zu frischem Wasser und Futter hat.

Das schlimmste: Meena kann sich nicht einmal hinlegen. Ihre Fußfesseln machen es ihr unmöglich sich auszuruhen, sie muss die ganze Zeit stehen. Martin, der in Thailand unter anderem als Thaibox-Trainer arbeitet, zum "Mirror": "Ich sah sie, wie sie an allen vier Füßen festgekettet war".

Für den Briten ein absoluter Schock, weil er weiß, dass "Elefanten hochgradig soziale Tiere" sind, die unter solchen Bedingungen maximal leiden.

"Der Gedanke, dass sie jung ist und ihr Leben auf diese Weise verbringt, ist ziemlich herzzerreißend". Martin hat entsprechend eine Online-Petition ins Leben gerufen, gemeinsam mit der Wohltätigkeitsorganisation "Thailand Elephants". Sie sind in regem Austausch mit einheimischen Medien.

Thailändische Behörden stellen sich quer, Ross Martin kämpft weiter

Ein Foto, welches unter die Haut geht. Meena, festgekettet und unglücklich.
Ein Foto, welches unter die Haut geht. Meena, festgekettet und unglücklich.  © Screenshot/Facebook Thailand Elephants

Doch das Vorhaben, Meena zu befreien, gestaltet sich als schwierig. So schieben die Behörden regelmäßig einen Riegel vor. Das Tier sei gesund, legal registriert und deshalb gäbe es keinen Grund einzuschreiten, oder gar Anklage zu erheben.

Thailand Elephants fordert nun zum wiederholten Male umfassende Untersuchungen.

Erst kürzlich fuhr Martin wieder zum "Gehege" des Tieres. Scheinbar hatte Meena eine Art Pause von ihrem Arbeitsalltag. Sie stand "allein und ganz offensichtlich verzweifelt, mit ständig wippendem Kopf" auf einem Feldweg. Aufgrund der Ketten konnte sie sich weder hinlegen, noch ihre Beine ausstrecken.

Die Care2-Petition, die Ross Martin ins Leben gerufen hat, will nichts unversucht lassen und holt Experten mit ins Boot um den Behörden zu zeigen, wie sehr das Kalb leidet.

Die Petition hat das Ziel, bis zum Dienstag, den 25. Februar, 35.000 Menschen hinter sich zu bringen. Aktuell fehlen zum Erreichen dieses noch etwa 1000 Menschen.

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