Höchststrafe im Dreifach-Mordprozess: Kommt der Vater je wieder frei?

Ellwangen - Im Prozess um drei Morde in Sontheim an der Brenz ist der Hauptangeklagte zur Höchststrafe verurteilt worden.

20. Dezember: Der 55-Jährige hält sich einen Aktendeckel vors Gesicht.
20. Dezember: Der 55-Jährige hält sich einen Aktendeckel vors Gesicht.  © Thomas Burmeister/dpa

Das Landgericht Ellwangen verhängte am Montag wegen zweifachen Mordes eine lebenslange Haft mit anschließender Sicherungsverwahrung und stellte auch die besondere Schwere der Schuld fest.

Damit ist nicht absehbar, ob und wann der 55-Jährige jemals wieder auf freien Fuß kommt. Das Urteil gegen ihn wegen eines dritten Mordes soll im Januar gefällt werden.

Die drei Bluttaten wurden 2008, 2014 und 2019 verübt. Die Opfer waren der Schwiegersohn des Hauptangeklagten, ein Lebensgefährte seiner Tochter sowie ein Geschäftsmann.

Die zwei Söhne des 55-Jährigen waren bereits am vergangenen Freitag wegen Mordes in zwei Fällen sowie Beihilfe in einem zu Gefängnisstrafen von 15 sowie 9 Jahren verurteilt worden.

Der Vater (Mitte) mit seinen Söhnen vor Gericht.
Der Vater (Mitte) mit seinen Söhnen vor Gericht.  © Stefan Puchner/dpa

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