Ende der TeBe-Diktatur? Verein vermeldet Aus von Vorstands-Boss Redlich, der dementiert!

Berlin - Lila-weißer Paukenschlag! Wie der Berliner Traditionsverein Tennis Borussia am Abend mitteilt, ist der bisherige Vorstandsvorsitzende Jens Redlich zurückgetreten. Der Inhaber einer Fittness-Studio-Kette weiß von dieser Entscheidung nichts und macht das Chaos am späten Dienstagabend perfekt.

Der Ex-Bundesligist spielt momentan in der fünftklassigen Oberliga. (Bildmontage)
Der Ex-Bundesligist spielt momentan in der fünftklassigen Oberliga. (Bildmontage)

Geldgeber Jens Redlich hat dementiert, sich beim Berliner Oberligisten Tennis Borussia aus den Vereinsgremien zurückgezogen zu haben.

Das sagte Redlich am Dienstagabend der Deutschen Presse-Agentur. Zuvor war eine offiziell anmutende Vereinsmitteilung veröffentlicht worden, wonach Günter Brombosch vom Aufsichtsrat als neuer Vorstandsvorsitzender bestellt worden sei. "Ich habe nur gehört, dass Menschen die Geschäftsstelle gekapert haben sollen", sagte Redlich, der zurzeit in den USA weilt.

In der Mitteilung heißt es: "Die Amtszeit des kommissarischen Vorstands Andreas Voigt hatte mit der Mitgliederversammlung im Januar geendet, Michael Scholich und Jens Redlich waren vorzeitig zurückgetreten."

Das Amtsgericht weist Redlich am Dienstag nicht mehr als Vorstandsvorsitzenden aus. Die letzte Änderung im Vereinsregister datiert vom 24. Juli.

Redlich kam am 3. März 2017 ins Amt. Der Geschäftsführer einer Fitnessstudiokette investierte unter anderem mindestens 2,5 Millionen Euro. Redlich wollte den Verein zurück in die Regionalliga führen, was bislang aber misslang.

In der Vorsaison hatte ein zunehmend zerrüttetes Verhältnis innerhalb des Vereins dazu geführt, dass nach einer turbulenten Mitgliederversammlung im Januar in der Rückrunde viele Anhänger nicht mehr die Heimspiele des früheren Bundesligisten besuchten.

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