Endlich wird die Königsbrücker saniert. Aber nicht vierspurig

Im Stadtrat wurde am Donnerstag für die Sanierung der Königsbrücker gestimmt.
Im Stadtrat wurde am Donnerstag für die Sanierung der Königsbrücker gestimmt.

Von Dominik Brüggemann

Dresden - Die Pflastersteine sind gefallen: Die Königsbrücker Straße in der Äußeren Neustadt wird endlich saniert!

Der Stadtrat hat mit den Stimmen von Linken-, SPD- und Grünen-Fraktion für die Variante 8.7 votiert (36 Ja, 31 Nein, 1 Enthaltung). Die sieht eine Autospur und ein getrenntes Gleisbett je Richtung vor.

Nur zwischen Katharinenstraße und Bischofsweg sollen Autos und Straßenbahnen weiter gemeinsam fahren, Fußgängern so mehr Platz eingeräumt werden. Die Sanierung der Magistrale kostet insgesamt rund 32 Millionen Euro.

CDU, FDP/FB und AfD hatten sich bis zuletzt für die von ihnen favorisierte vierspurige Variante 7 ausgesprochen. Sie befürchten jetzt einen Verdrängungsverkehr in die Nebenstraßen.

Die Piraten waren mit ihren Antrag für die Variante 8.4 (Sanierung im Bestand) gescheitert.

Rot-Rot-Grün hatte sich zuletzt noch auf einige Änderungen für die 8.7 verständigt: So soll eine Flatterulme in Höhe der Königsbrücker Straße 49 unbedingt geschützt werden.

Zusätzliche Bäume gepflanzt und Rasengleis verlegt werden. Linken-Chef Andre Schollbach (37) versprach einen Baubeginn noch bis 2019.

So soll die Königsbrücker nach dem Umbau aussehen.
So soll die Königsbrücker nach dem Umbau aussehen.

Fotos: Thomas Türpe, Stadt Dresden


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