Endlich! Jahrhundertealtes Brett-Spiel ist wieder ein Dresdner

Christine Nagel, Mitarbeiterin der Kunstsammlungen, hält einen Spielstein des historischen Backgammon-Spiels.
Christine Nagel, Mitarbeiterin der Kunstsammlungen, hält einen Spielstein des historischen Backgammon-Spiels.

Dresden - Schöne Bescherung für die Staatlichen Kunstsammlungen in Dresden. Ein seit knapp 70 Jahren verloren geglaubter Kunstschatz ist am Sonnabend ins Residenzschloss zurückgekehrt.

„Die Übergabe ist für uns wie ein vorgezogenes Weihnachten“, sagte Dirk Syndram, Vize-Chef der Staatlichen Kunstsammlungen.

Die Stiftung Preußischer Kulturbesitz gab eine Brettspielkassette aus dem 16. Jahrhundert zurück.

Sie gehörte zu den Kunstgütern des Historischen Museums, die 1945 in die Sowjetunion gebracht und bei der Rückgabe an die DDR 1958 irrtümlich ins Berliner Kunstgewerbemuseum gelangt waren.

Das Tric-Trac-Spielbrett, die französische Backgammon-Variante, ist um 1550/1560 kunstvoll für Kurfürstin Sophia von Sachsen (1568-1622) in Nürnberg gefertigt wurden.

Dirk Syndram, Vize-Chef der Staatlichen Kunstsammlungen (r.), freut sich mit Stiftungspräsident Hermann Parzinger (l.) über die Rückgabe des Kunstschatzes.
Dirk Syndram, Vize-Chef der Staatlichen Kunstsammlungen (r.), freut sich mit Stiftungspräsident Hermann Parzinger (l.) über die Rückgabe des Kunstschatzes.
In feinster Hinterglasmalerei wurden kleine Bilder mit Vögeln und stilisierten Blüten eingefügt.
In feinster Hinterglasmalerei wurden kleine Bilder mit Vögeln und stilisierten Blüten eingefügt.

Fotos: Ove Landgraf


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