Trotz Angst vor Gewalt: Flensburg gegen Cottbus findet statt

Kiel - Die Austragung des Fußball-Aufstiegsspiels zur 3. Liga zwischen Regionalliga-Nordmeister SC Weiche Flensburg und Nordost-Titelträger Energie Cottbus am Donnerstagabend in Kiel findet trotz Bedenken statt.

Cottbus-Trainer Claus-Dieter Wollitz will mit seinen Jungs in die Dritte Liga aufsteigen.
Cottbus-Trainer Claus-Dieter Wollitz will mit seinen Jungs in die Dritte Liga aufsteigen.  © DPA

Das teilte ein Polizeisprecher am Mittwoch mit. In Kiel hatten Vertreter des schleswig-holsteinischen Innenministeriums, der Stadt Kiel, des SC Weiche Flensburg und der KSV Holstein über das Sicherheitskonzept wegen befürchteter Ausschreitungen beraten.

"Es geht darum, die Voraussetzungen zu schaffen, dass das Spiel stattfinden kann", sagte Edgar Nies, Geschäftsführer von Weiche Flensburg.

Die Partie war von Flensburg ins Kieler Holstein-Stadion verlegt worden, weil die Manfred-Werner-Arena in Flensburg weder über Flutlicht verfügt noch eine ausreichende Zuschauer-Kapazität aufweisen kann. Das Spiel am Donnerstag soll um 19.00 Uhr angepfiffen werden.

Laut "Flensburger Tageblatt" sind rund 5000 Karten für das Spiel in Kiel verkauft worden, davon mehr als 3000 an Cottbus-Fans. Erwartet würden etwa 4000 Gästeanhänger, darunter auch zahlreiche Gewaltbereite, die bereits in anderen Stadien aufgefallen seien.

Zahlreiche Cottbusser sollen sich über die Internetseite des Flensburger Vereins Tickets besorgt haben, wodurch eine Trennung der Fanblöcke nicht mehr gegeben sei. Offiziell standen dem FC Energie 2418 Tickets zur Verfügung.


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