Verlässt Julian "Energy Sachsen", weil Kollegin Franzi Schluss gemacht hat?

Leipzig - Erst im Sommer machte Franziska "Franzi" Mühlhause (28) Schluss bei "Energy Sachsen", um beruflich in ihrer thüringischen Heimat einen neuen Weg einzuschlagen. Ende September gab es die nächste Hiobsbotschaft: Auch Knallwach-Kollege Julian Mengler (33) hängt nach acht Jahren das Mikrofon an den Nagel (TAG24 berichtete). Doch gibt es da einen Zusammenhang?

Nachdem Franziska Mühlhause (28) im Sommer als Moderatorin bei "Energy Sachsen" Schluss machte, hört Ende des Jahres auch Morningshow-Kollege Julian Mengler (33) auf.
Nachdem Franziska Mühlhause (28) im Sommer als Moderatorin bei "Energy Sachsen" Schluss machte, hört Ende des Jahres auch Morningshow-Kollege Julian Mengler (33) auf.  © Energy Sachsen/Eric Kemnitz

Nach der Ankündigung Mitte April, dass sie den Leipziger Radiosender verlässt, machte Franzi am 19. Juli ernst und ging ein letztes Mal auf Sendung. Ihr langjähriger Lieblings-Kollege Julian, der zu einem echten Freund wurde, unterbrach sogar extra seinen Urlaub, um der 28-Jährigen einen gebührenden Abschied zu bescheren (TAG24 berichtete).

Die stets gut gelaunte Franzi begann eine Ausbildung als Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste in einer Bibliothek in ihrer Heimat Nordhausen. Sie zog ins elterliche Haus, bezog dort eine eigene Wohnung. Erst letztes Wochenende zog von dort Schwester Anna (21) aus, um in Marburg zu studieren (TAG24 berichtete).

Nun also der nächste Abgang bei Energy. Zwischenzeitlich war für Franzi mit Anna Schmidt (28) bereits ein Ersatz gekommen. Ihr Vorbild Julian macht nun aber auch Schluss. Wildes Stühlerücken im Regiocast-Radiozentrum am Marktplatz!

Schluss wegen Franzi?

Anna Schmidt (28) ersetzte Franzi beim Leipziger Radiosender. Ab 1. Januar 2020 ist ihr neuer Kollege Julian schon weg.
Anna Schmidt (28) ersetzte Franzi beim Leipziger Radiosender. Ab 1. Januar 2020 ist ihr neuer Kollege Julian schon weg.  © Energy Sachsen/Eric Kemnitz

Früher oder später hätte Julian seinen beruflichen Wechsel "auf jeden Fall" getroffen. Und zwar "absolut unabhängig" von Franzis sommerlichem Weggang, wie der 33-Jährige jetzt bestätigte.

Ganz einfach ist ihm seine Entscheidung natürlich nicht gefallen. "8 Jahre sind 8 Jahre", so Julian. "Aber das ist ein bisschen wie in einer Beziehung: Wenn du mit jemandem anderen flirtest, stimmt in der aktuellen Liebe etwas nicht. Das musst Du hinterfragen."

Genau das tat er. Und entschied sich für einen Wechsel, wenn auch erst zum 1. Januar 2020.

Ein offenbar großer Energy-Fan schrieb ihm bei Instagram: "Schon ohne Franzi ist Energy nicht mehr, was es war. Aber ohne dich? Nicht vorstellbar." Das habe Julian bei seinem ersten Liebeskummer mit 14 Jahren auch gedacht. "Und siehe da: Alles trotzdem und vielleicht auch gerade deshalb optimal gelaufen."

Ein anderer Anhänger schreibt, dass er ab nächstem Jahr den Radiosender nicht mehr hören wolle. "Das ist süß gemeint, ich weiß. Aber wenn das jeder so gemacht hätte, wenn ein Kollege aufhört, gäb's keine Radiosender mehr. Du gehst ja auch weiter zum Arzt - auch wenn die Sprechstundenhilfe gekündigt hat. Das Radio läuft weiter. Jeden Tag. Und jeder andere Job auch. Wenn man das kapiert hat, lebt es sich viiiel entspannter."

Nochmals bestätigte Julian Mengler, dass er auch künftig und - im Gegensatz zu Franzi - im Radio bleiben werde. Ob bei einem anderen Sender und in welcher Funktion, dazu will er sich bald äußern.

Julians bester Rat kommt zum Schluss: "Denk immer dran: Du lebst Dein Leben und Du musst für Dich entscheiden! Nicht für Andere."

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