Grausamer Arbeitsunfall: Mann wird in heißen Asphalt gepresst

Der 39-Jährige erlitt schwere Verbrennungen.
Der 39-Jährige erlitt schwere Verbrennungen.

Longhorsely (England) - Mit gerade einmal 39 Jahren ist Paul Turnbull auf einen Rollstuhl angewiesen. Der Familienvater hat einen schrecklichen Arbeitsunfall hinter sich.

Der 39-Jährige arbeitete gerade in Longhorsely, wo er auf einer Straße Asphalt verlegte.

In jenem Moment kam ein Lkw um die Ecke gefahren, der Holzbalken geladen hatte. Aus bisher unbekannten Gründen lösten sich plötzlich 13 Balken und stürzten auf den ahnungslosen Paul Turnbull.

Sie begruben ihn unter sich und pressten ihn in den heißen Asphalt.

Entsetzte Kollegen eilten herbei und mussten einen Gabelstapler benutzen, um die massiven Holzstücke wegzubewegen.

Im Krankenhaus stellten Ärzte mehrere Wirbelsäulenfrakturen und heftige Verbrennungen in Pauls Gesicht und Bauch fest.

Der 39-Jährige erklärt, dass es die "schlimmsten Sekunden" in seinem Leben waren. Der Vater aus England ist seitdem von der Hüfte an gelähmt und sitzt im Rollstuhl. Er könne nichts mehr machen, was ihm Spaß macht. "Einfache Dinge, wie den Rasen zu mähen oder den Hund auszuführen, sind nicht mehr möglich", fügt er hinzu. "Ich bin jetzt 24 Stunden am Tag auf die Unterstützung von Familie und Freunde angewiesen."

Der Fall landete laut SUN vor Gericht. Richter Stephen Earl meinte, es sei "unglaublich", dass die Männer in der Nähe eines fahrenden Lastwagens arbeiteten und nicht gebeten worden sind, kurz die Einfahrt zu räumen. Der Fahrer des Lkw wurde beim Prozess für schuldig befunden, durch gefährliches Fahren ernsthafte Verletzungen verursacht zu haben.


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