Mann wacht auf und merkt, dass er in Blutlache eines anderen liegt

Fitzwilliam (England) - Für Paul Batty (52) war es ein absoluter Schock: Als der Engländer im Krankenhaus erwacht, entdeckt er plötzlich eine Blutlache auf seinem Bett.

Paul Batty (52) hat in einem Krankenhaus eine schockierende Entdeckung machen müssen.
Paul Batty (52) hat in einem Krankenhaus eine schockierende Entdeckung machen müssen.  © Facebook/Paul Batty

Nachdem klar war, dass das Blut nicht von ihm selbst stammte, war der Ekel groß: "Ich war 24 Stunden in diesem Bett", erklärt Batty wütend.

Der Engländer wurde nach einer Hüft-Operation, bei dem ihm eine Prothese eingesetzt wurde, mit Bauchschmerzen ins Krankenhaus eingeliefert.

Eines Tages besuchten ihn dann sein bester Freund und dessen Freundin und schwangerer Tochter. "Es war seine Tochter, die das Blut sah, als ich mich bewegte", berichtet der 52-Jährige weiter. Das Blut tropfte vom metallischen Bettgestell.

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Die Schwangere meinte geschockt zu Batty, dass sie ihr Baby "lieber auf der Straße bekommen würde", als in diesem Krankenhaus.

Besonders gruselig: Die Mitarbeiter der Klinik sind völlig ahnungslos, wie das Blut auf das Bett kam. "Sie wissen immer noch nicht, wessen Blut es war und wie lange es dort war."

Pauls Freunde meldeten den Vorfall bei der Krankenhausleitung. Bisher kam nur eine müde Entschuldigung zurück. Der 52-Jährige wurde entlassen, bevor das Bett überhaupt gereinigt wurde.

Doch nun kehrt er erneut in das von ihm ernannte "Höllen-Krankenhaus" zurück. Denn Batty hat Angst. Er lässt sich jetzt komplett durchchecken und gibt sein Blut für mehrere Untersuchungen ab. Dies wird auf HIV, Hepatitis A und Hepatitis B getestet, um auszuschließen, dass sich der Hüft-Patient am Blut infiziert hat.

Außerdem hat der Engländer die Einrichtung verklagt. "Etwas muss getan werden. Ich habe nach einer Klage gesucht, weil das medizinische Nachlässigkeit ist." Er wolle nicht, dass jemand wegen seines Erlebnisses gekündigt wird. "Ich möchte einfach anderen Menschen helfen und dafür sorgen, dass dies niemand erleben muss."

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