Frau landet nach Starbucks-Kaffee fast im Koma

Die Diabetikerin ist schockiert über den hohen Zuckeranteil.
Die Diabetikerin ist schockiert über den hohen Zuckeranteil.

England - Britin Liz Adams macht Kaffee-Gigant Starbucks jetzt schwere Vorwürfe. Denn wegen des hohen Zuckergehaltes hätte sie fast im Koma gelegen.

Auf dem Nachhauseweg wollten sie und ihr Freund Paul sich noch schnell einen Kaffee bei Starbucks gönnen. Die 46-Jährige Diabetikerin bestellte sich also einen Milchkaffee.

Ihr Blutzuckerspiegel vor dem Verzehr: 6,5 mmol/L. Ihr Blutzuckerspiegel eine Stunde nach dem Verzehr: 26.9 mmol/l. Auf Facebook schrieb sie den Konzern an, fragte: "Was macht ihr in euren Latte?"

Was Liz zu diesem Zeitpunkt nicht weiß. In einem simplen britischen Grande Latte stecken 18 Gramm Zucker. Ein Wert, der der Diabetikerin des Typ 1 hätte gefährlich werden können.

Sie forderte von Starbucks, die genauen Inhaltsangaben ersichtlicher zu machen. Ein Sprecher von Starbucks sagte dem britischen Magazin "Metro", dass die Inhaltsangaben auf der Homepage und der App nachzulesen wären.

Für Liz nicht ausreichend. "Ich bin schockiert. Ich hätte in ein diabetisches Koma fallen und sterben können", erzählt sie. Sie kann den hohen Zuckergehalt immer noch nicht verstehen. "Es sind nur Kaffeebohnen und Milch, die Kohlenhydrate enthält, aber ich habe nicht erwartet, dass so viel Zucker da drin ist, oder das überhaupt welcher drin ist."

Glücklicherweise, sagt sie, hat sie bereits 28 Jahre Erfahrung mit ihrer Diabetes und konnte deshalb schnell handeln. Mittlerweile hat Starbucks ihr eine Übersicht angeboten, damit sie immer genau weiß, wie viel Zucker in ihren Getränken steckt.

Sie will nun andere Menschen warnen, die Inhaltsstoffe vor dem Verzehr genauestens zu prüfen.


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