Kriminelle können sich in Sexspielzeuge hacken und sie steuern

Hacker und Sexspielzeuge? Eine gefährliche Kombination!
Hacker und Sexspielzeuge? Eine gefährliche Kombination!

England - Eher beunruhigende Nachrichten für alle, die im Bett gern mal etwas Ausgefallenes probieren: Es ist überraschend leicht, sich in Sexspielzeuge zu hacken - und sie dann zu steuern.

Hacker hätten diese vertrauliche Info an einen Sicherheitsdienst in England weitergegeben, nachdem man die ganze Sache mehr oder weniger ausgetestet hatte.

So soll es funktionieren: Befindet sich ein solches versautes Zubehör in der Nähe eines Hackers, kann dieser sich mit Leichtigkeit in dessen Bluetooth-Netz einwählen.

Sexspielzeuge sind nämlich mittlerweile mit dieser Funktechnik ausgestattet, um sie bequem vom eigenen Handy aus zu steuern. Blöd nur, wenn ein Fremder ebenfalls Zugriff hat!

Wie die Hacker berichten, hätten sie die sogenannten "Lovense Hush" (intelligente Sexspielzeuge) ganz einfach von ein paar Metern Entfernung in Gang bringen und, zum Beispiel, die allerhöchste Vibrationsstufe einstellen können. Solange die Hacker dann mit dem Gerät verbunden sind, hat der eigentliche Benutzer keine Chance, es selbst auszustellen. Der Spaß könnte also schnell zur schmerzhaften Quälerei werden.

Allerdings wollten die unbekannten Nerds laut Metro niemanden mit ihrer Entdeckung schaden. Viel mehr wollten sie die Industrie mit ihrer Enthüllung dazu bringen, die Sicherheit ihrer Produkte zu verbessern. "Wir denken, dass die Leute ihr erwachsendes Spielzeug ohne Angst vor Verletzungen benutzen sollen können."


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