Englisch-Prüfung: Umstrittene Aufgabe wird nicht gewertet

Viele Schüler protestierten gegen die zu schwere Abschlussprüfung. (Symbolbild)
Viele Schüler protestierten gegen die zu schwere Abschlussprüfung. (Symbolbild)

Düsseldorf - Nach Protesten von Schülern gegen eine als zu schwierig empfundene Englisch-Prüfung lenkt das NRW-Schulministerium ein (TAG24 berichtete).

Die am meisten kritisierte Aufgabe zum Hörverstehen werde aus der Bewertung herausgenommen, teilte das Ministerium am Dienstag mit. Außerdem erhielten die Lehrer einen größeren Spielraum bei der Bewertung der Prüfungsergebnisse.

Wer will, soll die Klausur aber auch freiwillig nachschreiben können. Zuvor hatte es Proteste von Schülern und Lehrern gegeben. Eine Online-Petition für eine Wiederholung der Englisch-Klausur für den Mittleren Abschluss an Real- und Gesamtschulen hatte mehr als 44.000 Unterstützer.

An einer Bielefelder Realschule gab es auch in der Deutsch-Prüfung ein eklatanten Fauxpas: Ein Lehrer schrieb die falsche Zeit an die Tafel, weshalb die Zehnklässler 30 Minuten mehr Bearbeitungszeit hatten (TAG24 berichtete).

Hier sind Juristen der Bezirksregierung Detmold noch im Verfahren, wie damit umgegangen wird. Eine Nachprüfung in Englisch bleibt ihnen immerhin erspart.


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