Schockdiagnose für Ex-GNTM-Model Enisa: "Ich habe eine Zyste im Kopf"

Hamburg - Vor der Kamera zeigt sich die Ex-GNTM-Teilnehmerin Enisa Bukvic fast immer gut gelaunt. Doch die 25-Jährige lebt seit zwei Jahren mit einer erschreckenden Diagnose.

Enisa hält MRT-Aufnahmen ihres Gehirns in die Kamera.
Enisa hält MRT-Aufnahmen ihres Gehirns in die Kamera.  © Screenshot Youtube/EnisaDesue

Normalerweise liebt es Enisa, andere zum Lachen zu bringen: Gemeinsam mit ihrem Freund und YouTube-Star Simon Desue unterhält sie ihre Fangemeinde gerne mit Pranks und auch bei "Germany's Next Topmodel" sorgte die Wahlhamburgerin in diesem Jahr schon für viele lustige Momente.

Bei Instagram zeigt Enisa seitdem täglich, was sie erlebt, schwärmt von ihrer großen Liebe Simon und postet traumhafte Bilder aus dem Urlaub. Doch einen Teil ihres Lebens hat die 25-Jährige bislang nicht mit ihren Fans geteilt.

"Alles ist nicht so perfekt, wie es bei Social Media aussieht", beginnt Enisa die Nachricht an ihre Fans.

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Denn vor zwei Jahren erhielt die hübsche Schwedin eine schockierende Diagnose: "Ich habe eine Zyste in der Mitte meines Gehirns", erklärt sie jetzt öffentlich in einem YouTube-Video.

Sie wolle endlich auch über diesen ernsten Teil ihres Lebens reden, den sie bislang bewusst von Social Media ferngehalten habe.

Sie sei damals wegen einer chronischen Migräne zum Arzt gegangen. Nach einer Magnetresonanztomografie (MRT) erhielt sie dann einen Anruf. Sie solle noch einmal zurück in die Klinik kommen. "Wir haben etwas gefunden", wurde ihr gesagt.

"Das war das krasseste Erlebnis in meinem Leben", so Enisa heute. "Für mich war das einfach so ein Schock!"

In einem Punkt hat Enisa ihr Leben radikal verändert

Die gutartige Zyste liegt mitten in Enisas Gehirn.
Die gutartige Zyste liegt mitten in Enisas Gehirn.  © Screenshot Youtube/EnisaDesue

Doch gleichzeitig gab es auch eine Entwarnung: Die Zyste in Enisas Gehirn ist gutartig. Solange sie nicht wächst, besteht keine Gefahr für ihre Gesundheit.

Allerdings muss Enisa nun jedes Jahr zur Untersuchung, um sicherzustellen, dass sich die Zyste nicht verändert.

In ihrem Alltag hat sich damit nicht allzu viel geändert, doch ihre Einstellung zum Leben ist heute eine andere.

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Mit ihrem Statement wolle sie daher nun auch ein Zeichen für andere setzen: "Ich will, dass Menschen ihr Leben wirklich leben. Wir sind oft so undankbar", betont Enisa.

Früher habe sie das Geschenk des Lebens nicht genug geschätzt. Heute sieht sie das anders.

Nach dem Arztbesuch vor zwei Jahren habe sie sofort aufgehört zu rauchen - zehn Jahre war sie vorher abhängig gewesen. Doch bis heute habe sie nie wieder eine Zigarette angerührt und empfinde auch nur noch Ekel dafür.

Was sie davon abhält, sei eine bohrende Frage, die sie von jetzt an wohl nie wieder loslässt: "Was, wenn es nicht nur eine Zyste wäre, was dann?", so Enisa.

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