Miniatur Wunderland gelingt mit neuestem Video viraler Hit

Hamburg - Das Miniatur Wunderland hat es wieder getan und damit riesigen Erfolg.

In einer Szene des Videos erhält ein Rentner einen betrügerischen Anruf.
In einer Szene des Videos erhält ein Rentner einen betrügerischen Anruf.  © Screenshot/Facebook/Miniatur Wunderland

Über 800.000 Aufrufe hat das neueste Werk der Hamburger seit Sonntag auf Facebook gesammelt.

Gemeinsam mit der Polizei haben sie das Video "Leg sofort auf! Schockierende Telefonbetrüger am Werk!" produziert.

Darin geht es um den berüchtigten Enkeltrick am Telefon.

Der Film zeigt zwei reale Fälle, die im Miniatur Wunderland in vielen Stunden nachgebaut und gefilmt wurden.

Es macht deutlich, mit welchen miesen Maschen die Verbrecher vorgehen.

So rufen die Betrüger einen alten Mann an und geben vor, dass sein Sohn einen schweren Unfall hatte und die Krankenkasse die 12.000 Euro für die OP nicht übernimmt.

Parallel machen sich Spezialeinheiten der Polizei auf, das Callcenter der Kriminellen zu stürmen und sie festzunehmen.

Mit dem Video wollen die Macher Betrugsanrufen vorbeugen, schreiben sie.

Sie haben es in der Hoffnung gedreht, dass "zukünftig mehr Menschen die Masche bekannt ist und sie richtig auf Betrugsanrufe reagieren: einfach auflegen!".

Daher rufen sie auch auf, den kurzen Film Verwandten und Bekannten zu zeigen. Der Aufforderung scheinen viele Menschen nachzukommen, wie die hohen Aufrufe zeigen.

Eine Spezialeinheit der Polizei nimmt im Video die Kriminellen hoch.
Eine Spezialeinheit der Polizei nimmt im Video die Kriminellen hoch.  © Screenshot/Facebook/Miniatur Wunderland

Update, 14.30 Uhr

Frauen an Melkmaschinen: Das Miniatur Wunderland hat mehrere schockierende Plakate veröffentlicht.
Frauen an Melkmaschinen: Das Miniatur Wunderland hat mehrere schockierende Plakate veröffentlicht.

Das Miniatur Wunderland hat bereits in der Vergangenheit mit mehreren Aktionen große Aufmerksamkeit erregt.

Zuletzt gab es Ärger um Tierschutz-Plakate, auf denen unter anderem Frauen abgebildet waren, die von einer Maschine gemolken werden.

Der Bauernverband Schleswig-Holstein meinte daraufhin, dass die gesamte Landwirtschaft dadurch an den Pranger gestellt sei und nannte die Aktion "abartig".

Das wollten die Macher aber nach eigenen Aussagen nicht erreichen und nahmen Kontakt mit dem Verband auf, um den Streit zu klären.

Bereits im Mai anlässlich des 70. Jahrestags des Grundgesetzes gab es schockierende Bilder vom Miniatur Wunderland.

KZ-Häftlinge werden in den 17 Szenen aus der deutschen Vergangenheit von Aufsehern erschossen, jüdische Geschäfte zerstört und Stasi-Spitzel überwachen Wohnungen. Die Macher setzen die drastischen Szenen den ersten 17 Artikeln des Grundgesetzes gegenüber.

So wollten sie nach eigene Aussagen zeigen, "dass Frieden, Freiheit und Toleranz alles andere als selbstverständlich sind."

Titelfoto: Screenshot/Facebook/Miniatur Wunderland

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