Beim Handtaschen-Raub: Entflohener Sträfling gefasst

Frankfurt am Main/Nürnberg - Seit dem zurückliegenden Sonntag fahndet die Polizei mit Hochdruck nach dem entflohenen Sträfling Martin Franz. Der 54-Jährige entkam aus einer Betreuungseinrichtung in Nürnberg. Eine neue Spur führt nach Frankfurt am Main.

Fotomontage: Der Flüchtige Straftäter konnte am Dienstag gefasst werden.
Fotomontage: Der Flüchtige Straftäter konnte am Dienstag gefasst werden.  © Polizei Mittelfranken

Der Straftäter entkam, in dem er eine Betreuerin mit einem Messer bedroht und so die Herausgabe eines Autoschlüssels erzwang.

Mit dem Wagen flog der 54-Jährige (TAG24 berichtete).

Die Polizei bittet die Öffentlichkeit um Mithilfe bei der Fahndung. Zugleich warnen die Beamten aber auch ausdrücklich: Der Gesuchte ist mit einem Messer bewaffnet und gefährlich.

"Bei Antreffen des Mannes verständigen Sie bitte sofort die Polizei unter der Notrufnummer 110", sagte ein Sprecher.

Der Gesuchte wird wie folgt beschrieben:
  • 170 Zentimeter groß
  • stämmige bis dicke Figur
  • Oberkopf haarlos und an den Seiten ein Haarkranz
  • auffällige Sehbrille mit dickem, dunklen Rahmen.

Zuletzt war er mit einem grauen Kapuzenpullover ohne Aufdruck, grauen Bermudashorts und braunen Wanderstiefeln bekleidet.

Entflohener Sträfling festgenommen

Update 16.31 Uhr: Wie die Polizei mitteilte, konnte der Flüchtige Straftäter am Dienstag gegen 14 Uhr in der Innenstadt von Frankfurt festgenommen werden, als er gerade versuchte einer Frau die Handtasche zu rauben.

Aufmerksame Passanten stoppten den Mann, die Frankfurter Polizei nahm den 54-Jährigen schließlich in Gewahrsam. "Er konnte zweifelsfrei als der Gesuchte identifiziert werden", hieß es von Seiten der Polizei.

Der Sträfling wird einem Ermittlungsrichter überstellt, der die weitere Vorgehensweise klären soll.

Heiße Spur führt nach Frankfurt am Main

Das Fluchtauto von Martin Franz wurde am Montagabend "im Stadtgebiet Frankfurt am Main in Bahnhofsnähe aufgefunden", sagte der Polizeisprecher weiter.

Der Gesuchte ist weiter auf der Flucht. Die Fahndung der Polizei dauert an.

Titelfoto: Polizei Mittelfranken

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