So will Envia 2019 den Breitbandausbau meistern

Chemnitz - Das Unternehmen "Envia Tel" geht in die Offensive: Ab 2019 investiert der Kommunikationsdienstleister, eine Tochter des Energieversorgers Envia, rund 100 Millionen Euro in den mitteldeutschen Breitbandausbau.

Moderne Welt: "Envia Tel" stellte die neuen Pläne in einer Videokonferenz vor.
Moderne Welt: "Envia Tel" stellte die neuen Pläne in einer Videokonferenz vor.  © Sven Gleisberg

Ein Augenmerk liegt dabei auch auf Sachsen und Chemnitz. Aktuell sind die Glasfaser-Experten auf der Nordstraße am "ChemnitzCenter" zugange, verlegen hier die begehrten Hochgeschwindigkeitsleitungen.

Geschäftsführer Stephan Drescher erklärte: "Die Glasfaser ist der Schlüssel für die Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft. Wir machen Mitteldeutschland fit für die digitale Zukunft."

Ab 2019 stehen 35 größere und 100 kleinere Projekte an, bis 2023 sind insgesamt 350 neue Aufträge geplant. Zu den bisher 170 Mitarbeitern sollen deshalb weitere 15 Experten hinzukommen. Bisher sind durch das Unternehmen rund 300 Gewerbegebiete angebunden. Die Firma verzeichnete 2017 einen Jahresumsatz von 48 Millionen Euro.

Drescher kennt das Potenzial der Technologie: "Bundesweit sind noch 97 Prozent des erforderlichen Netzes auszubauen." Das hat seinen Preis - aktuell werden die Kosten pro Meter mit rund 100 Euro berechnet.

Das "Envia Tel"-Glasfasernetz hat momentan eine Gesamtlänge von 5 500 Kilometer. Hier erreichen Daten eine Geschwindigkeit von 10 Gigabit pro Sekunde.

Rico Lengfeld (28) ist der Projektmanager beim aktuellen Ausbau am "ChemnitzCenter".
Rico Lengfeld (28) ist der Projektmanager beim aktuellen Ausbau am "ChemnitzCenter".  © Sven Gleisberg
Geschäftsführer Stephan Drescher erklärte gestern die Ausbau-Offensive.
Geschäftsführer Stephan Drescher erklärte gestern die Ausbau-Offensive.  © PR/Michael Setzpfandt

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