Er drohte damit, ihren Hund zu töten: Taxifahrer soll Kundin vergewaltigt haben

Bonn – Ein Taxifahrer aus Bonn soll 2017 eine Kundin zum Sex gezwungen haben. Vor Gericht bestreitet er nun, dass er sie vergewaltigt hätte.

Der Eingang zum Bonner Landgericht.
Der Eingang zum Bonner Landgericht.  © dpa/Oliver Berg

Seit Dienstag steht der 39-Jährige vor dem Landgericht Bonn.

Wie die BILD-Zeitung berichtete, soll der Taxifahrer die Kundin im September 2017 in Kessenich abgeholt haben.

Während der Fahrt habe er, so die Anklage laut BILD, der Frau gedroht ihren Hund zu töten, wenn sie nicht im ihm Sex haben würde.

Die 50-Jährige sollte daraufhin in einem Supermarkt Kondome kaufen. Dann wäre der Taxifahrer mit ihr auf einen Parkplatz gefahren und habe sie dort zu Oral-Sex gezwungen.

Der Angeklagte bestritt dies vor Gericht. Die Kundin wäre angetrunken gewesen und wäre von sich aus auf das Thema Sex gekommen und habe ihm ein "eindeutiges Angebot" gemacht.

Weil der vierfache Familienvater ein schlechtes Gewissen bekommen hätte, habe er nicht weiter machen können und die Frau nach Hause gebracht. Diese wäre sehr aufgebracht über die Abweisung gewesen.

Am nächsten Verhandlungstag soll die 50-Jährige unter Ausschluss der Öffentlichkeit angehört werden.

Ein Taxifahrer (39) muss sich wegen Vergewaltigung vor dem Bonner Landgericht verantworten. (Symbolbild)
Ein Taxifahrer (39) muss sich wegen Vergewaltigung vor dem Bonner Landgericht verantworten. (Symbolbild)  © dpa/Jens Wolf

Titelfoto: Bildmontage: dpa/Oliver Berg, Jens Wolf

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