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Er floh aus dem Gefängnis: Vater des Las-Vegas-Killers war Bankräuber

Nach dem schrecklichen Massenmord an über 50 Menschen kommen immer mehr Details ans Licht. Stephen Paddocks Vater war ein Bankräuber.
Auch zwei Tage nach dem Massenmord sind die kaputten Fenster der Suite im Hotel Mandala May zu sehen.
Auch zwei Tage nach dem Massenmord sind die kaputten Fenster der Suite im Hotel Mandala May zu sehen.

Las Vegas - Zwei Tage nach dem Blutbad bei einem Konzert in der US-Casinometropole Las Vegas ist das Motiv des Todesschützen Stephen Paddock weiter unklar.

Die Ermittler machten Fortschritte, hätten aber noch keine "vollständigen Antworten", sagte Bezirkssheriff Joseph Lombardo am Dienstag vor Journalisten. US-Präsident Donald Trump wird Las Vegas am Mittwoch besuchen und dabei auch mit Angehörigen der Opfer zusammenkommen.

58 Menschen starben, wie der zuständige Gerichtsmediziner am Dienstagabend (Ortszeit) sagte. Demnach schlossen bisherige Angaben über 59 Tote den Schützen ein. Dieser hatte sich selber getötet, als eine Spezialeinheit der Polizei sein Hotelzimmer stürmte. Die Zahl der Verletzten korrigierte Sheriff Lombardo am Dienstag mit gut 500 ebenfalls leicht nach unten.

Wie er bestätigte, laufen Gespräche mit der Freundin des Täters, die häufig mit ihm auf Reisen war und dem Sheriff zufolge auf den Philippinen lokalisiert wurde. Lombardo nannte die 62-jährige Marilou Danley eine "Person von Interesse".

So bezeichnen Ermittler Menschen, von denen sie sich wichtige Informationen versprechen, die aber gegenwärtig nicht zwangsläufig als Tatverdächtige eingestuft werden.

Stephen Paddock erschoss nach der Tat sich selbst.
Stephen Paddock erschoss nach der Tat sich selbst.

Neue Rätsel gibt nach Medienberichten eine Geldüberweisung Paddocks in Höhe von 100.000 Dollar auf die Philippinen auf. Zunächst lagen aber keine Angaben darüber vor, ob sie kurz vor der Tat erfolgte und an wen das Geld konkret ging.

Mittlerweile häufen sich die Hinweise darauf, dass Paddock seine Tat "umfassend" vorbereitete, wie es Lombardo am Dienstag formulierte.

So fand die Polizei nach weiteren offiziellen Angaben neben mehr als 20 Schusswaffen in der Hotelsuite im Mandalay Bay Hotel auch eine Kamera vor, die im Guckloch der Eingangstür installiert war. Zwei weitere waren im Flur angebracht. Nach Polizeiangaben sollten sie Paddock offenbar beim Eintreffen von Polizisten vorwarnen.

Wie weiter bekannt gegeben wurde, fand die Polizei an 12 Waffen Vorrichtungen, die das Abfeuern von Schüssen beschleunigen können.

Das Foto aus dem Jahr 1979 zeigt Benjamin Hoskins Paddock, den Vater des mutmaßlichen Todesschützen. Er war ein verurteilter Serien-Bankräuber, der 1969 aus dem Gefängnis ausgebrochen war.
Das Foto aus dem Jahr 1979 zeigt Benjamin Hoskins Paddock, den Vater des mutmaßlichen Todesschützen. Er war ein verurteilter Serien-Bankräuber, der 1969 aus dem Gefängnis ausgebrochen war.

Laut CNN wurde außerdem bekannt, dass der Vater des Todesschützen ein Bankräuber war. Wegen dieser Tat wurde Benjamin Hoskins Paddock zu einer 20-jährigen Gefängnisstrafe verurteilt. 1960 floh er aber aus dem Knast und landete auf der FBI-Liste der meist gesuchtesten Menschen.

Der Vater wurde als "psychopathisch" bezeichnet. Der Bruder des Las-Vegas-Schützen, Eric Paddock, sagte aber, dass die beiden keinen Kontakt zu ihrem Vater gehabt haben, ihn nicht kannten.

Stephen Paddock war nicht wegen Gewalttaten polizeibekannt. Einziger Eintrag in seiner Akte sei ein mehrere Jahre zurückliegendes Verkehrsdelikt, teilte die Polizei mit.

Der "Tampa Bay Times" sagte Eric Paddock, dass sein Bruder als Buchhalter gearbeitet habe und in Immobilien in der Nähe von Orlando investierte. Er sei geschieden und kinderlos gewesen - er habe aber viel Geld für Glücksspiel gehabt.

Von den Waffen seines Bruders habe er gewusst, sagte Eric Paddock CNN - zumindest von Pistolen und "vielleicht" einem Gewehr. Von automatischen Waffen habe er allerdings nichts gewusst.

Vor diesem Hintergrund ist die Debatte um die nach Ansicht von Kritikern viel zu laschen amerikanischen Waffengesetze wieder voll entbrannt. Trump erklärte am Dienstag: "Wir werden mit der Zeit über Waffengesetze sprechen."

Blumen und Kerzen liegen in Las Vegas an einer Gedenkstätte für die Opfer des Massakers.
Blumen und Kerzen liegen in Las Vegas an einer Gedenkstätte für die Opfer des Massakers.

Fotos: John Locher/AP/dpa, Courtesy of Eric Paddock/AP/dpa, Charlie Nye/The Register-Guard/AP/dp, Chris Carlson/AP/dpa

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