Er ist der elfte und letzte Neuzugang

Der elfte und wahrscheinlich letzte Neuzugang, Matti Steinmann vom Bundesligisten Hamburger SV, hatte Pech. Seine Autogrammkarten waren noch nicht gedruckt. Spaß hatte er dennoch.
Der elfte und wahrscheinlich letzte Neuzugang, Matti Steinmann vom Bundesligisten Hamburger SV, hatte Pech. Seine Autogrammkarten waren noch nicht gedruckt. Spaß hatte er dennoch.

Von Olaf Morgenstern

Chemnitz - Matti Steinmann (20) betrat bei der Mannschafts-Präsentation in der Chemnitzer Innenstadt als letzter die Showbühne. Und er wird auch der letzte CFC-Neuzugang sein.

„Eigentlich sollte ich schon heute unterschreiben“, verriet der U-20-Nationalspieler am Dienstagabend. Konnte er aber nicht, weil zwischen den Himmelblauen und dem Hamburger SV letzte Details geklärt werden mussten.

Der fürs zentrale Mittelfeld vorgesehene Steinmann soll für eine Saison ausgeliehen werden. „Ein wunderbarer Junge. Wir haben uns seit eineinhalb Jahren um ihn bemüht“, sagte CFC-Sportdirektor Stephan Beutel.

Er will den Transfer spätestens heute in trockenen Tüchern haben. Dann wäre Steinmann zum Auftakt am Sonnabend beim VfR Aalen bereits für den CFC spielberechtigt.

Rund 600 CFC-Anhänger kamen zur Mannschaftsvorstellung. Als erste Spieler durften die beiden Torhüter Kevin Tittel (l.) und Daniel Batz auf die Showbühne.
Rund 600 CFC-Anhänger kamen zur Mannschaftsvorstellung. Als erste Spieler durften die beiden Torhüter Kevin Tittel (l.) und Daniel Batz auf die Showbühne.

Rund 600 Anhänger waren am Dienstagabend zum Seeberplatz gekommen, um ihre himmelblauen Lieblinge sowie die elf Neuzugänge aus nächster Nähe kennenzulernen und die frisch gedruckten Autogrammkarten einzusammeln. Große Ankündigungen bekamen die CFC-Fans nicht zu hören.

„Wir haben uns in der Breite und in der Spitze verstärkt. Wir wollen möglichst besser als im Vorjahr sein“, sagte Beutel. „Doch das wird ein langer Weg.“

Trainer Karsten Heine sieht den Kader in der Breite ebenfalls besser aufgestellt als in der vergangenen Saison, als der CFC dank einer starken Rückrunde bis auf Platz 5 kletterte. „Damals konnten wir auf Spieler-Ausfälle, Verletzungen oder innerhalb einer Partie nicht so reagieren, wie wir es uns gewünscht hätten. Ich hoffe, das gelingt uns in der neuen Saison besser“, sagte Heine.

Der Fußball-Lehrer ist froh, dass die Vorbereitung, „die wir insgesamt sehr ordentlich gestaltet haben“, fast vorüber ist. „Wir alle brennen auf den Start. Nach einer langen Sommerpause gibt es nichts Schöneres.“

Heine legte sich nicht auf ein konkretes Saisonziel fest. In erster Linie will er mit seinem Team gut in die Saison starten. „Wichtig ist außerdem, dass die Truppe schnell zusammenfindet. Da sind wir auf dem richtigen Weg.“

Fotos: Peter Zschage


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