Er ist gefährlich! Wo steckt Steffen T.?

Der vermisste Steffen T. wurde wiedergefunden.
Der vermisste Steffen T. wurde wiedergefunden.  © Polizei

Wermsdorf - Wo steckt Steffen T. (45)? Seit Donnerstag, dem 17.08., wird der geistig verwirrte Mann vermisst.

Gegen 16:00 Uhr verschwand Steffen T. an besagtem Donnerstag aus dem Fachkrankenhaus Wermsdorf.

Schon einmal ging T. verloren. Im März verließ er ebenfalls das Fachkrankenhaus in Wermsdorf, irrte sechs Tage lang im Wald umher. Dann wurde der 45-Jährige in einem Konsum in der Ortslage Falkenhain aufgegriffen.

Aufgrund seines Krankheitsbildes wird davon ausgegangen, dass ein erhöhtes Risiko der Selbstgefährdung besteht. Auch gegenüber fremden Menschen könnte der Vermisste gefährlich werden, warnt die Polizei.

Herr T. fällt vor allem durch sein ungepflegtes Erscheinungsbild auf und kann wie folgt beschrieben werden:

  • ca.1,70 m–1,80 m groß
  • scheinbares Alter: 55
  • schlank
  • trägt einen Vollbart
  • schwarze, ungepflegte, schulterlange Haare (zottelig)
  • sehr ungepflegte Erscheinung aufgrund mangelnder Hygiene
  • grüne Latzhose
  • leidet unter Wahnvorstellungen
  • hat höchstwahrscheinlich ein Mobiltelefon bei sich.

Die Polizei fragt: "Wer hat den Vermissten seit dem 17. August 2017 gesehen? Wurde er in den angrenzenden Wäldern beobachtet? Gibt es Hinweise auf Übernachtungen an Unterständen? Hat ihn jemand beim Versuch beobachtet, sich mit Lebensmitteln zu versorgen?

Aber Achtung! Sollte der Vermisste angetroffen werden, ist von einem direkten Kontakt abzusehen und umgehend die Polizei zu informieren!

Zeugen und Hinweisgeber werden gebeten, sich umgehend beim Polizeirevier Oschatz, Theodor-Körner-Str. 2, 04758 Oschatz, Tel. (03435) 650 - 100 oder jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Update 17:44 Uhr Wie die Polizei am Montag mitteilte, wurde Steffen T. in einem Waldstück bei Mahlis wiederentdeckt. Zuvor meldeten Zeugen brauchbare hinweise zu seinem Aufenthaltsort. Steffen T. wurde leicht unterkühlt und dehydriert von einem Notarzt zurück ins Fachkrankenhaus Wermsdorf gebracht.

Titelfoto: Polizei


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