Er verdient mit Blitzern sein Geld!

Dirk Hebold in seiner Werkstatt.
Dirk Hebold in seiner Werkstatt.

Von Antje Meier

Löbau - Alle Autofahrer kennen den roten Blitz, der einen beim Rasen erwischt. Auch Dirk Hebold (58) kann davon ein Lied singen.

Er nimmt es jedoch gelassen: Schließlich stellt er die Blitzer in seinem Unternehmen VDS Verkehrstechnik selbst her.

In ganz Deutschland können Autofahrer in die Blitzer-Fallen von Dirk Hebold tappen. Etwa 250 Geräte sind an 300 stationären Messstellen im Einsatz.

Acht stehen sogar im Iran. Ein schlechtes Gewissen hat Dirk Hebold aber nicht: „Ganz ohne Verkehrsüberwachung geht es halt nicht. Und wenn an Stellen geblitzt wird, wo es nicht nötig ist, sind das die Kommunen. Wir stellen nur die Technik zur Verfügung.“

Alle Geräte sind dabei Eigenentwicklungen. „Von der Leiterplatte bis zur Endmontage findet alles bei uns statt“, sagt Hebold.

Auch die Fotos laufen bei ihm ein. „Wir treffen dann eine Vorauswahl für unsere Kunden.“

Seit 1999 gibt es die Firma in Löbau, mit Zweigstellen in Oberhausen und Würzburg. 32 Mitarbeiter sind dort insgesamt beschäftigt.

Startete das Unternehmen zunächst mit einem stationären Blitzer, bereicherte ab 2008 ein eigenes Radargerät die Angebotspalette.

Im Oktober kam ein verbessertes Radar hinzu. „Das Gerät ist für den nicht-aufmerksamen Messbetrieb geeignet. Damit sind wir die ersten auf dem Markt“, ist Hebold stolz.

Schlecht für Autofahrer: Blitzerfotos werden damit schwerer anfechtbar.

Dirk Hebold (58) ist der Herr der Blitzer. Seine Firma VDS Verkehrstechnik ist einmalig in Sachsen.
Dirk Hebold (58) ist der Herr der Blitzer. Seine Firma VDS Verkehrstechnik ist einmalig in Sachsen.
Vertriebsmitarbeiter Mathias Adler (31) an einem Blitzer Typ M5 Radarmobil.
Vertriebsmitarbeiter Mathias Adler (31) an einem Blitzer Typ M5 Radarmobil.

Fotos: Christian Suhrbier


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