Er verteidigte Vermummte bei Greta Thunberg, jetzt bekommt er Gegenwind

Stuttgart - Äußerungen des baden-württembergischen Datenschutzbeauftragten Stefan Brink über vermummte Klimaaktivisten im Hambacher Forst sorgen für Diskussionen.

Greta Thunberg (Mitte), links von ihr eine vermummte Aktivistin im Hambacher Forst.
Greta Thunberg (Mitte), links von ihr eine vermummte Aktivistin im Hambacher Forst.  © Oliver Berg/dpa

Auf Aufnahmen vom Wochenende war die schwedische Aktivistin Greta Thunberg bei einem Besuch im Hambacher Forst neben vermummten Aktivisten zu sehen.

Brink hatte die Vermummung im Netz verteidigt - und damit scharfe Kritik auf sich gezogen. "Nicht die Vermummung bedarf der Legitimation, sondern die Demaskierung. In einer idealen Welt kann jeder sein Gesicht zeigen - in unserer gibt es viele gute Gründe, das nicht zu tun", schrieb Brink auf Twitter.

In der Bild-Zeitung hatten zahlreiche Politiker auf die Äußerung des Datenschützers reagiert. Unter anderem die Innenminister aus Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg, Herbert Reul und Thomas Strobl, sowie der CDU-Innenpolitiker Armin Schuster (alle CDU) hatten Brink für seine Äußerungen in der Zeitung kritisiert.

Laut Bundesversammlungsgesetz ist es bei öffentlichen Versammlungen unter freiem Himmel verboten, sich zu vermummen.

Baden-Württembergs Datenschutzbeauftragter Stefan Brink.
Baden-Württembergs Datenschutzbeauftragter Stefan Brink.  © Marijan Murat/dpa

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