Erst Freude, jetzt große Angst: Gibt es in Hessen einen "Problemwolf"?

Viele Schäfer im Odenwald fürchten den Wolf und große Einbußen durch dessen Jagdverhalten. (Symbolbild)
Viele Schäfer im Odenwald fürchten den Wolf und große Einbußen durch dessen Jagdverhalten. (Symbolbild)  © DPA

Erbach - Die Rückkehr des Wolfes in den Odenwald nach 150 Jahren bereitet Tierhaltern Sorgen.

Mehrere Schafe und eine Ziege waren zuletzt von einem oder womöglich mehreren der Raubtiere getötet worden. Vor allem unter den Schäfern in der Region macht sich Unruhe breit.

"Viele Tierhalter fürchten finanzielle Einbußen", sagte der Erste Vorsitzende des Odenwälder Schäfervereins, Bernd Keller.

Aus Sicht des Hessischen Landesamtes für Naturschutz, Umwelt und Geologie und Naturschützern gibt es aber kein Anzeichen dafür, dass ein "Problemwolf" oder gar mehrere von ihnen im Odenwald unterwegs sind.

Wie ein Sprecher des hessischen Umweltministeriums sagte, könnten Elektrozäune einen Grundschutz sicherstellen.

Das Land beabsichtige, mit dem Doppelhaushalt 2018/19 die finanziellen Mittel zur Unterstützung präventiver Maßnahmen deutlich aufzustocken.


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