Einbrecher prügeln auf Rentnerin ein: Zustand der Frau kritisch

Erfurt - Die bei einem Überfall in ihrem eigenen Haus in Erfurt schwer verletzte Rentnerin schwebt nicht mehr in Lebensgefahr. Allerdings sei ihr Zustand weiterhin kritisch, sagte eine Sprecherin der Polizei am Sonntag.

Unbekannte sollen in der Nacht gewaltsam in das Einfamilienhaus der Frau an einem Waldstück im Süden der Stadt eingedrungen sein.
Unbekannte sollen in der Nacht gewaltsam in das Einfamilienhaus der Frau an einem Waldstück im Süden der Stadt eingedrungen sein.  © Marcus Scheidel

Unbekannte sollen in der Nacht zum Samstag gewaltsam in das Einfamilienhaus der Frau in einem Waldstück im Süden der Stadt eingedrungen sein. Nachdem sie die 89 Jahre alte Bewohnerin niedergeschlagen haben, sollen sie das gesamte Haus durchsucht haben.

Schließlich ließen sie die schwer verletzte Frau den Polizeiangaben zufolge im Haus zurück und nahmen mehrere Gegenstände mit. Am Samstagmorgen habe sie ein Familienangehöriger gefunden.

Die Kriminalpolizei ermittelt in dem Fall wegen eines versuchten Tötungsdelikts und hat die Arbeitsgruppe "Hubertus" gebildet. Noch am Samstagnachmittag untersuchten Polizisten den weiträumig abgesperrten Tatort. Auch am Sonntag waren noch Beamte vor Ort. Nun gehe es darum, die gesicherten Spuren auszuwerten, sagte die Polizeisprecherin.

Anwohner sollen bereits am frühen Donnerstagmorgen im Bereich des Tatorts einen oder mehrere Ortsfremde entdeckt, angesprochen und weggeschickt haben. Die Polizei bittet um Hinweise von Zeugen.

Die Kriminalpolizei ermittelt in dem Fall wegen eines versuchten Tötungsdelikts und hat die Arbeitsgruppe "Hubertus" gebildet.
Die Kriminalpolizei ermittelt in dem Fall wegen eines versuchten Tötungsdelikts und hat die Arbeitsgruppe "Hubertus" gebildet.

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