Geplante Grundrente sorgt für viele Anfragen bei Rentenversicherung

Erfurt- Die Einigung der Großen Koalition auf die Einführung einer Grundrente hat bei der Deutschen Rentenversicherung (DRV) Mitteldeutschland zu einem erhöhten Beratungsbedarf geführt.

Mitte November haben sich die Vertreter der großen Koalition auf die Grundrente geeinigt (v.l.): Markus Söder (CSU), Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) und Malu Dreyer (SPD).
Mitte November haben sich die Vertreter der großen Koalition auf die Grundrente geeinigt (v.l.): Markus Söder (CSU), Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) und Malu Dreyer (SPD).  © Soeren Stache/dpa-Zentralbild/dpa

Derzeit gingen nicht nur zahlreiche Anfragen, sondern auch schon Anträge ein, teilte der für Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt zuständige Rentenversicherer am Montag mit.

Dafür sei es aber noch zu früh, sagte ein Sprecher. Noch gebe es kein Gesetz zur Grundrente. Auch individuelle Beratungen sind noch nicht möglich.

Union und SPD hatten sich nach langem Ringen darauf verständigt, dass die Grundrente ab dem 1. Januar 2021 gezahlt werden soll.

Mit der Grundrente sollen Rentner einen Zuschlag bekommen, die 35 Beitragsjahre haben und deren Beitragsleistung unter 80 Prozent, aber über 30 Prozent des Durchschnittseinkommens liegt. Geplant ist eine umfassende Einkommensprüfung.

Bei der Grundrente sollen Rentner, die 35 Beitragsjahre haben einen Zuschlag bekommen.
Bei der Grundrente sollen Rentner, die 35 Beitragsjahre haben einen Zuschlag bekommen.  © Stephan Scheuer/dpa

Titelfoto: Stephan Scheuer/dpa

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