DFB-Strafe: Möckel für drei Spiele gesperrt

Schiedsrichter Wollenweber ging nach dem "Rempler" zu Fall.
Schiedsrichter Wollenweber ging nach dem "Rempler" zu Fall.

Erfurt – Die Sperre gegen Rot-Weiß Erfurts Kapitän Jens Möckel ist abgemildert worden. Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes entschied am Donnerstag.

Die ursprünglich vom Kontrollausschuss geforderte Strafe von vier Spielen Sperre nach seinem Zusammenstoß mit Schiedsrichter Wollenweber im Heimspiel gegen den SC Paderborn um ein Spiel wird reduziert.

Somit fällt der 29-Jährige für die kommenden drei Ligaspiele in Aalen, gegen Jena und in Osnabrück aus. Der Drittligist und Möckel stimmten dem Urteil zu, es ist damit rechtskräftig.

Möckel war am vergangenen Samstag mit Referee Wollenweber kollidiert, als der zuvor Erfurt beim Stand von 0:1 einen klaren Strafstoß verweigert hatte. Daraufhin sah Möckel Rot. Der DFB-Kontrollausschuss hatte Erfurt am Montag über die beabsichtigte Vier-Spiele-Sperre informiert. Der Verein akzeptierte das nicht.

Das reduzierte Strafmaß beruhe einerseits auf der mit Möckel abgestimmten Einlassung des Vereins. Jedoch auch auf der den "Tathergang" würdigenden Schilderung von Schiedsrichter Wollenweber, hieß es in der Vereinsmitteilung.

Der hatte von einer zwar durch Möckel provozierten, jedoch in der Rückschau insgesamt eher unglücklichen Situation gesprochen, die durch die vorangegangene Fehlentscheidung mitbestimmt worden sei.


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