Trotz Mietsteigerung: So günstig ist Wohnen in Thüringen

Beim Branchentreffen der Wohnungswirtschaft geht es neben Mietentwicklung auch um den Leerstand von Wohnungen.
Beim Branchentreffen der Wohnungswirtschaft geht es neben Mietentwicklung auch um den Leerstand von Wohnungen.  © DPA

Suhl/Erfurt - Trotz Mietsteigerungen lässt es sich in kommunalen und genossenschaftlichen Wohnungen in Thüringen nach Verbands-Einschätzung weiter vergleichsweise günstig leben.

Die durchschnittliche Nettokaltmiete lag Ende 2016 bei 4,85 Euro je Quadratmeter - 1,5 Prozent mehr als im Vorjahr, teilte der Verband der Thüringer Wohnungs- und Immobilienwirtschaft (vtw) mit.

Bei Neuvermietungen mussten demnach Quadratmeterpreise von durchschnittlich zwischen 5 und 6 Euro gezahlt werden, hieß es zum Auftakt der Tage der Thüringer Wohnungswirtschaft in Suhl mit rund 300 Teilnehmern.

In Städten wie Erfurt und Jena, wo Wohnungen besonders begehrt sind, schlägt sich laut vtw die steigende Nachfrage bei Neuvermietungen nieder. Hier lägen die Mieten um bis zu 2 Euro über dem Thüringer Durchschnitt. Im Schnitt müssen Mieter in Thüringen demnach ein knappes Viertel (24 Prozent) ihres Haushaltseinkommens für die Wohnungsmiete überweisen.

Das sei der zweitniedrigste Wert bundesweit, sagte vtw-Prüfungsdirektor Jürgen Elfrich. Der Verband vertritt 174 kommunale Wohnungsunternehmen und Genossenschaften, die zusammen 270.000 Wohnungen bewirtschaften.

Titelfoto: DPA


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