Asylunterkunft wegen unbekannter Substanz geräumt

Feuerwehr und Polizei rückten mit einem Großaufgebot am Wenigemarkt an.
Feuerwehr und Polizei rückten mit einem Großaufgebot am Wenigemarkt an.  © Marcus Scheidel

Erfurt - Gleich zweimal musste die Feuerwehr am Dienstag wegen übel riechender Substanzen ausrücken.

Am Nachmittag traf es ein Eiscafé am Wenigemarkt. Dort hatten die Betreiber einen stechenden Geruch im Eingangsbereich des Cafés wahrgenommen.

Kurz darauf entdeckten sie auch eine flüssige Substanz, die sich nicht entfernen ließ. In ihrer Not riefen die Betreiber die Feuerwehr. Diese rückte mit einem Großaufgebot an. Der Verdacht auf Buttersäure erhärtete sich nicht. Das hinzugezogene Gesundheitsamt konnte Entwarnung geben.

Am späten Abend wurden dann die Einsatzkräfte zu einem Asylheim im Süden der Stadt alarmiert. Auch hier hatte man erneut eine übel riechende Substanz wahrgenommen. Jedoch konnte auch hier nichts genaues festgestellt werden. Während der einstündigen Maßnahmen der Feuerwehr, mussten über 50 Personen das Heim verlassen.

In beiden Fällen laufen nun die Ermittlungen, um Aufschluss über die Substanz zu bekommen.

Über 50 Personen mussten die Asylunterkunft verlassen.
Über 50 Personen mussten die Asylunterkunft verlassen.  © Marcus Scheidel

Titelfoto: Marcus Scheidel


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