"ACAB"-Schriftzug treibt Stadt in den Wahnsinn

Mit einem Speziallaser sollte das Graffiti entfernt werden.
Mit einem Speziallaser sollte das Graffiti entfernt werden.  © Stadtverwaltung Erfurt

Erfurt - Mit einem kuriosen Aufruf machte sich die Stadt Erfurt auf die Suche nach einem Grafifiti-Sprayer. Nun ist ein erster Reinigungsanlauf gescheitet.

Die Bitte der Stadt, dass sich der böswillige Verunreiniger des Reichart-Denkmals melden solle, schien kein Früchte zu tragen. Der Täter blieb weiterhin anonym. Doch eine Firma meldete sich zur kostenlosen Reinigung.

Die Firma Hofeditz Industrieleistungen GmbH aus Erfurt bot kostenlos an, das Graffiti von dem historischen Denkmal zu entfernen. Dazu setzte der Dienstleister auf seine schon mehrmals bewehrte Lasertechnik.

Doch nun musste die abgebrochen werden. Der Grund dafür ist tiefgründig. Denn die Farbe war soweit in den Sandstein eingedrungen, das eine weitere Reinigung ohne Materialverlust nicht möglich gewesen wäre.

Nun muss die Stadt doch in den sauren Apfel beißen und eine aufwendige Analyse, sowie eine anschließende Reinigung mit einem geeigneten Stoff in Auftrag geben. Das teilte eine Sprecherin mit.

Nach ersten Schätzungen belaufen sich die Kosten dafür auf rund 5000 Euro.

Titelfoto: Stadtverwaltung Erfurt


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