Vollsperrung: ICE erfasst und tötet Person im Gleisbett

Am Dienstagmorgen wurde eine Person bei Erfurt von einem ICE erfasst und tödlich verletzt.
Am Dienstagmorgen wurde eine Person bei Erfurt von einem ICE erfasst und tödlich verletzt.  © Marcus Scheidel

Erfurt - Schweres Zugunglück auf der ICE-Strecke Frankfurt/Main in Richtung Dresden.

Am Dienstagmorgen wurde eine Person im Bereich des Wasserturms in Erfurt von einem ICE, der in Richtung Leipzig unterwegs war, erfasst und tödlich verletzt.

Über die genauen Umstände des Unfalls und die Identität der getöteten Person konnte Michael Oettel von der Bundespolizei in Erfurt TAG24 auf Nachfrage nichts mitteilen.

Der Vorfall soll sich um 9.20 Uhr ereignet haben. Der Bahnverkehr wurde daraufhin in beide Richtungen voll gesperrt. 200 Reisende aus dem betroffenen ICE seien gegen 10.50 Uhr in einen Leerzug umgestiegen und hätten daraufhin ihre Fahrt fortgesetzt, sagte Oettel.

"Gegen 11.35 Uhr wurde die Strecke beidseitig wieder freigegeben", bestätigte der Polizeisprecher TAG24. Auf der wichtigen Strecke Frankfurt/Main in Richtung Dresden muss in den kommenden Stunden mit Verspätungen gerechnet werden.

Update, 14.20 Uhr: Die Ursache des Unfalls ist auch fünf Stunden nach dem tödlichen Zwischenfall immer noch unklar. "Wir können derzeit nichts ausschließen", sagte Michael Oettel von der Bundespolizei Erfurt auf TAG24-Nachfrage.

Zudem bestätigte die Bahn TAG24, dass es nach der Streckenfreigabe um 11.35 Uhr nun zu keinerlei Verspätung aufgrund des Vorfalls mehr kommen dürfte. "Es dauert seine Zeit, bis die hinter dem Unfall wartenden Züge wieder in ihren geregelten zeitlichen Ablauf kommen", sagte eine Sprecherin, "das dürfte sich aber fast drei Stunden später wieder eingependelt haben."

Die Person starb noch an der Unfallstelle.
Die Person starb noch an der Unfallstelle.  © Marcus Scheidel

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