Erfurts Stadtkrone soll Touristenmagnet werden

Oberbürgermeister Andreas Bausewein (44, SPD) und Ministerpräsident Bodo Ramelow (61, Linke) unterzeichneten am Freitag den Vertrag auf dem Petersberg.
Oberbürgermeister Andreas Bausewein (44, SPD) und Ministerpräsident Bodo Ramelow (61, Linke) unterzeichneten am Freitag den Vertrag auf dem Petersberg.  © Matthias Gränzdörfer

Erfurt - Der Petersberg als "Stadtkrone" von Erfurt soll zu einem Anziehungspunkt für Touristen und Einheimische entwickelt werden.

Ministerpräsident Bodo Ramelow (61, Linke) und Oberbürgermeister Andreas Bausewein (44, SPD) unterzeichneten am Freitag eine entsprechende Willenserklärung.

"Es ist der Beginn zu prüfen, ob an diesem geschichtsträchtigen Ort mit Peterskirche und Defensionskaserne ein landesgeschichtliches Museum für ganz Thüringen etabliert werden kann", sagte Ramelow. Dabei geht es auch um Entwicklungsmöglichkeiten für das Museum für Ur- und Frühgeschichte in Weimar.

"Das Landesmuseum ist keine Konkurrenz für Weimar", sagte er. "Es geht nicht darum, dieses Museum zu schließen, sondern es soll in seiner Weimarer Prägung erhalten bleiben."

In Weimar hatte sich Widerstand gegen die Landespläne formiert.


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