Erfurter Löwenbabys zeigen sich endlich den Besuchern

Erfurt - Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) hat bei einem Zoobesuch offiziell die Patenschaft für den Löwennachwuchs in Erfurt übernommenen auch gleich die ersten öffentlichen Gehversuche der Kleinen beobachtet.

Die Babys durften unter Ausschluss der Öffentlichkeit seit einigen Wochen das Gehege erkunden.
Die Babys durften unter Ausschluss der Öffentlichkeit seit einigen Wochen das Gehege erkunden.  © Matthias Gränzdörfer

Der Regierungschef ist nun stellvertretend für die Landesregierung symbolischer Ehrenpate für einen der zwei am Karfreitag geborenen kleinen Löwen. Die Löwenmutter war kurz nach der Geburt erkrankt. Inzwischen hat sie sich aber wieder erholt.

Die kleine Löwin - das Patenkätzchen Ramelows - und der kleine Löwenkater sind seit Freitag für die Besucher immer von 9 bis 14 Uhr zu sehen. Vorher erkundeten sie unter Ausschluss der Öffentlichkeit das Gehege.

Das Männchen heißt Makuti, seine Schwester ist noch namenlos. Alle Bewohner Thüringens können noch bis zum 7. Juni unter zoopark@erfurt.de Namensvorschläge einreichen, hieß es bei der Staatskanzlei.

Mann rennt mit Waffe in der Hand hinter Kindern hinterher
Thüringen Crime Mann rennt mit Waffe in der Hand hinter Kindern hinterher

Die Namen sollten afrikanischen Ursprungs sein oder afrikanisch klingen. Wie das Kätzchen heißen wird, soll am 10. Juni beim Kinderfest im Zoopark bekannt gegeben werden.

Der Löwe ist das offizielle Wappentier Thüringens: Das Wappen in Blau zeigt eine Löwen-Figur mit goldener Krone, der achtfach mit Rot und Silber gestreift ist.

Um ihn herum sind acht silberne Sterne angeordnet. Löwen zierten auf dem heutigen Gebiet Thüringens bereits im Mittelalter Wappen von Landgrafen. Da ist es doch nur mehr als passend, dass der Ministerpräsident nun Pate des kleinen Löwen ist!

Gemeinsam mit ihrer Mutter zeigen sich die kleinen Löwen nun auch den Besuchern.
Gemeinsam mit ihrer Mutter zeigen sich die kleinen Löwen nun auch den Besuchern.  © Matthias Gränzdörfer

Titelfoto: Matthias Gränzdörfer

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