Tragisch! Auch drittes Geparden-Baby muss eingeschläfert werden

Geparden-Mutter Sima und ihr Nachwuchs.
Geparden-Mutter Sima und ihr Nachwuchs.  © Zoopark Erfurt

Erfurt - Der Thüringer Zoopark Erfurt musste am Montagnachmittag das letzte Gepardenjungtier einschläfern. Schon seine beiden Geschwister hatten nicht überlebt (TAG24 berichtete).

"Aus tierärztlichen Gründen mussten wir diese Entscheidung treffen", bedauert Tierärztin Tina Risch. In Abstimmung mit der Zooparkleitung und erfahrenen Kollegen aus anderen Zoologischen Einrichtungen sowie der Pathologie hat sich der Thüringer Zoopark Erfurt zu diesem schweren Schritt entschlossen.

Leider hatte sich nach der neuropathologischen Untersuchung in München am zweiten Gepardenjungtier die ursprüngliche Verdachtsdiagnose bestätigt. Die drei kleinen Geparden haben an einer sogenannten Myelopathie gelitten.

Die Krankheitszeichen ähneln der Multiplen Sklerose beim Menschen. Es kommt zu Bewegungsstörungen und Lähmungserscheinungen.

Wie es mit der Gepardenzucht im Erfurter Zoo weitergeht, wird in enger Abstimmung mit dem Koordinator des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP) für Geparde entschieden.

Das Geparden-Baby war schon schwer von der Krankheit gezeichnet.
Das Geparden-Baby war schon schwer von der Krankheit gezeichnet.  © Zoopark Erfurt

Titelfoto: Zoopark Erfurt


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