So würde die Wahl ausgehen, wenn Kinder das Sagen hätten

Ein Junge wirft bei der U18 Wahl seinen Stimmzettel in die Wahlurne.
Ein Junge wirft bei der U18 Wahl seinen Stimmzettel in die Wahlurne.  © DPA

Potsdam/Berlin - Bei der U18-Wahl von Kindern und Jugendlichen für den Bundestag haben CDU und SPD in Brandenburg die meisten Stimmen verbucht.

Die Christdemokraten holten 23,5 Prozent, die SPD 17 Prozent, wie aus den am Samstag im Internet veröffentlichten Ergebnissen hervorgeht.

Die Grünen kommen danach auf knapp 15 Prozent, die Linke erreicht gut 12 Prozent. Die AfD würde mit fast 10 Prozent den Einzug ins Parlament klar schaffen, die FDP mit 4 Prozent dagegen nicht.

Auch die Tierschutzpartei würde mit 7 Prozent in den Bundestag kommen. Das sei bei U18-Wahlen normal, weil Kinder andere Interessen hätten als Erwachsene, erklärte die Sprecherin vom Netz U18 Berlin, Karin Bremer.

Die fünfte U18-Wahl für den Bundestag am Freitag sollte Interesse an Politik und Demokratie bei den unter 18-Jährigen wecken.

Organisiert wurde sie vom Deutschen Kinderhilfswerk, dem Deutschen Bundesjugendring und anderen Jugendverbänden. Die eigentliche Bundestagswahl ist am 24. September.


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0