Frau bekommt Stromrechnung über 284 Milliarden Dollar

Keiner erhält gerne eine Stromrechnung. Meistens hält sich der zu zahlende Betrag jedoch in Grenzen.
Keiner erhält gerne eine Stromrechnung. Meistens hält sich der zu zahlende Betrag jedoch in Grenzen.  © dpa (Symbolbild)

Erie - "Mir wären fast die Augen aus dem Kopf herausgesprungen", sagte Mary Horomanski eine Frau aus der US-amerikanischen Stadt Erie im Bundesstaat Pennsylvania als sie ihre Stromrechnung in den Händen hielt. Dort wurde ein Betrag von sage und schreibe mehr als 284 Milliarden Dollar von ihr gefordert.

Um die horrende Summe noch einmal zu verdeutlichen hier noch einmal der von ihr geforderte Betrag in Ziffern: 284.486.000.000 US-Dollar sollte sie für Strom überweisen. Das konnte doch nicht mit rechten Dingen zu gehen.

Doch obwohl die 58-Jährige die Brille ab- und wieder aufsetzte und mehrfach die Kommas und Nullen der Summe nachzählte, wurde die Summe nicht weniger.

Laut Washington Post suchte die Frau zuerst die Schuld bei sich selbst. "Draußen hatten wir die Weihnachtsbeleuchtung aufgehängt, ich schaute auf einen Weihnachtsbaum und mir war... Nein, ich konnte das nicht verursacht haben", so die Frau über ihre Gedanken zur Monster-Rechnung.

Zu viele Nullen: Stromrechnung über 284 Milliarden Dollar stellt sich als Fehler heraus

Eine US-Amerikanerin vermutete die Weihnachtsbeleuchtung hätte Schuld an dem Monster-Betrag.
Eine US-Amerikanerin vermutete die Weihnachtsbeleuchtung hätte Schuld an dem Monster-Betrag.  © dpa (Symbolbild)

Immerhin wurde ihr ein Zeitraum bis November 2018 zur Abbezahlung gewährt.

Für den laufenden Monat hätte sie jedoch 28.156 US-Dollar zahlen müssen, schreibt Goerie.com, das Magazin, das ursprünglich über den Fall berichtete.

Weil der Sohn von Horomanski mit Stromanbieter Penelec Kontakt aufnahm, stellte sich die Stromrechnung als Irrtum heraus.

Der zu zahlende Betrag wurde auf 284,46 US-Dollar nach unten korrigiert. Bei den vielen Nullen hätte es sich um einen Fehler gehandelt, so ein Sprecher, der verneint, dass es jemals einen so hohen Rechnungsbetrag gegeben hätte.

Erleichtert atmete die US-Amerikanerin durch und erhielt durch die viele Aufregung eine Anregung, was man ihr zu Weihnachten schenken könne.

Einen Monitor zur Überwachung der Herzfrequenz wünschte sie sich von ihrem Sohn. Ob dieser unter ihrem (beleuchteten) Weihnachtsmann lag?


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