"Nichts, was ich wirklich wollte": Erik Lesser äußert sich zu Weltcup-Aus

Oberhof - Der um die WM-Norm kämpfende Biathlet Erik Lesser nimmt seine vorläufige Versetzung in den zweitklassigen IBU-Cup sportlich.

Erik Lesser bei einem seiner Wettkämpfe im vergangenen Jahr.
Erik Lesser bei einem seiner Wettkämpfe im vergangenen Jahr.

"Nichts, was ich wirklich wollte, aber andere scheinen stärker zu sein. Alles Gute für mein "altes" Team!", schrieb der 31-Jährige auf seiner Facebook-Seite.

In Oberhof trainierte der zweimalige Weltmeister am Dienstag noch einmal auf seinen Heimstrecken: "Letztes Training in Oberhof. Das letzte Mal Weltcup-Luft schnuppern. Nächster Stop Osrblie IBU Cup."

In der Slowakei stehen für Lesser am Freitag ein Einzel und am Sonntag ein Sprint auf dem Wettkampfprogramm.

Er war von Bundestrainer Mark Kirchner nicht für den Heim-Weltcup im Thüringer Wald nominiert worden, da er - auch wegen gesundheitlicher Probleme - bei den ersten drei Weltcup-Stationen überhaupt nicht in Form war und nur auf die enttäuschenden Plätze 33, 70, 72 und 82 kam. Lesser, seit Jahren Staffel-Startläufer, plagt sich schon seit längerem mit hartnäckigen Rückenproblemen. Zudem hatte er in der Sommervorbereitung einen Schlüsselbeinbruch erlitten.

In Osrblie soll sich Lesser nun beweisen, um dann hoffentlich wieder für die folgenden Weltcups in Ruhpolding und Pokljuka nominiert zu werden. Dann würden ihm im Optimalfall vier Rennen für die Erfüllung der Norm für die WM vom 13. bis 23. Februar in Antholz bleiben.

Titelfoto: DPA

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