170 Feuerwehrmänner kämpfen um brennenden Kindergarten, einer der Kameraden bricht zusammen

Erkrath - Ein Großfeuer hat in Erkrath nahe Düsseldorf einen Kindergarten zerstört.

Kameraden der Feuerwehr mussten sich später aus dem Gebäude zurückziehen und von außen weiterlöschen.
Kameraden der Feuerwehr mussten sich später aus dem Gebäude zurückziehen und von außen weiterlöschen.

Als die ersten Löschkräfte eintrafen, schlugen bereits Flammen aus Dachstuhl und Fenstern, wie die Feuerwehr mitteilte.

Dichte Rauchwolken waren am Samstagabend über der Stadt zu sehen, die Feuerwehr war zunächst mit 70 Kameraden angerückt.

Weil der Brand in dem großen Kindergarten sich ausbreitete, wurde die Alarmstufe erhöht.

Insgesamt beteiligten sich rund 170 Feuerwehrleute und DRK-Helfer an dem Einsatz.

Sie versuchten zunächst, den Brand von innen zu löschen, doch die Flammen wurden größer und das Gebäude drohte einzustürzen.

Mit mehreren Drehleitern und Strahlrohren gelang den Feuerwehrleuten letztlich der erfolgreiche Einsatz.

Nach etwa zwei Stunden bekamen die Kameraden das Feuer unter Kontrolle. Mit einer Drohne suchten sie noch weitere Glutnester, teilte ein Sprecher mit. Die Löscharbeiten dauerten bis tief in die Nacht.

Ein Feuerwehrmann erlitt einen Schwächeanfall und kam in die Klinik. Laut Feuerwehr sei er bei der anstrengenden Arbeit unter der Atemschutzmaske zusammengebrochen.

Der Sachschaden am abgefackelten Kindergarten stand noch nicht fest. Wie es zu dem Feuer kam, konnten die Behörden noch nicht sagen. Laut Feuerwehr hatten sich auch Gaffer zu Beginn der Löschmaßnahmen in den Gefahrenbereich gestellt um Fotos und Videos zu machen.

Der Brand zerstörte den Kindergarten in Erkrath komplett.
Der Brand zerstörte den Kindergarten in Erkrath komplett.  © Patrick Schüller
Etwa 170 Feuerwehrleute und DRK-Helfer kamen zum Einsatz.
Etwa 170 Feuerwehrleute und DRK-Helfer kamen zum Einsatz.  © Patrick Schüller
Ein Feuerwehrmann wurde verletzt, kam in ein Krankenhaus.
Ein Feuerwehrmann wurde verletzt, kam in ein Krankenhaus.

Titelfoto: Patrick Schüller

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