Jeden Tag neue Hinweise: Ermittler suchen fieberhaft DHL-Erpresser

Ein DHL-Mitarbeiter steht an der DHL-Paketstation an der Kantstraße Ecke Roseggerstraße (Potsdam), in der die Paketbombe aufgegeben wurde.
Ein DHL-Mitarbeiter steht an der DHL-Paketstation an der Kantstraße Ecke Roseggerstraße (Potsdam), in der die Paketbombe aufgegeben wurde.  © DPA

Potsdam - Zwei Wochen nach dem Fund einer Paketbombe in Potsdam suchen die 50 Ermittler der Soko "Quer" weiter mit Hochdruck nach dem Erpresser des Paketzustellers DHL.

Es werde weiter allen Spuren nachgegangen, sagte ein Sprecher des Brandenburger Polizeipräsidiums am Freitag. Weitere Informationen wollte er unter Hinweis auf die laufenden Ermittlungen nicht geben. "Wir setzen alle Hebel in Bewegung, um ihn dingfest zu machen." Mehr als 185 Hinweise seien bislang eingegangen.

Alarmierungen wegen verdächtiger Päckchen gingen dem Sprecher zufolge in den vergangenen Tagen zurück. Habe es anfangs bis zu zehn Hinweise täglich gegeben, seien es derzeit etwa drei. "Alle Fälle haben sich glücklicherweise als harmlos herausgestellt."

Der oder die Erpresser hatten Anfang November an einen Händler in Frankfurt (Oder) und am 1. Dezember an eine Potsdamer Apotheke Paketbomben verschickt.

Von dem Paketdienstleister DHL fordern die unbekannten Täter mehrere Millionen Euro in der Digital-Währung Bitcoin.

Titelfoto: DPA


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