Sandsäcke aufgeweicht: Erneuter Deichbruch droht

Hamburg - Die Hamburger Feuerwehr ist am Samstag erneut mit einem Großaufgebot an die Glinder Au nach Kirchsteinbek in den Osten der Stadt gerufen worden.

Der am Freitag von Feuerwehrleuten gelegte Damm droht nun zu brechen.
Der am Freitag von Feuerwehrleuten gelegte Damm droht nun zu brechen.  © dpa/Daniel Bockwoldt

Die am Freitag an der Mühle in Kirchsteinbek errichtete Abdichtung aus Sandsäcken sei aufgeweicht, erklärte Feuerwehrsprecher Werner Nölken.

Der Deich drohe komplett zu brechen. Nach heftigen Gewittern und Regenfällen hatte der Wasserlauf am Donnerstag ein gut zwölf Meter breites Loch in den Deich neben der Mühle gerissen (TAG24 berichtete).

Das rund 250 Jahre alte Fachwerkhaus sei umspült worden. Es drohe einzustürzen und der Schutt vom Fluss mitgerissen zu werden, sagte Nölken. 60 Feuerwehrleute seien im Einsatz.

Der Deichbruch hat schwere Schäden in Kirchsteinbek angerichtet.
Der Deichbruch hat schwere Schäden in Kirchsteinbek angerichtet.  © dpa/Daniel Bockwoldt

Titelfoto: dpa/Daniel Bockwoldt


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