Glatte Straßen und Schnee im Norden sorgen für Unfälle und Chaos

Hamburg - Endlich ist der erste Schnee des Winters im Norden gefallen! Doch was viele Menschen freute, hatte leider auch negative Folgen. Auf den rutschigen Straßen kam es in Hamburg und Schleswig-Holstein zu mehreren Unfällen.

Der erste Schnee der Saison lud in Hamburg dazu ein, Spuren zu hinterlassen wie hier das lächelnde Gesicht auf einem Auto.
Der erste Schnee der Saison lud in Hamburg dazu ein, Spuren zu hinterlassen wie hier das lächelnde Gesicht auf einem Auto.  © dpa/Daniel Bockwoldt

Allein in Flensburg rückte die Polizei neun Mal aus, weil Autos von den rutschigen Straßen abkamen. Verletzt wurde dabei niemand.

In Hamburg hatte es am Sonntagabend den ersten Schnee der Saison gegeben. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) fiel 1 Zentimeter Neuschnee.

Gegen 23.30 Uhr kam es auf dem Holstenkamp zu einem witterungsbedingten Verkehrsunfall.

Auf der glatten Straße kam ein 38-Jähriger mit seinem Auto auf der Holstenkampbrücke nach links ab, drehte sich, stieß mit dem Auto eines 45-Jährigen zusammen und schleuderte weiter in eine Baustellenabsperrung.

Beide Fahrer erlitten leichte Verletzungen, der Rettungsdienst brachte sie in ein Krankenhaus.

Weitere Unfälle mit Verletzten sind aus Hamburg nicht bekannt.

Auf den Luftverkehr hatte der erste Schnee kaum Auswirkungen. Die Flugzeuge mussten am Flughafen Fuhlsbüttel vor dem Start enteist werden.

Vor dem Start am Flughafen Fuhlsbüttel mussten zahlreiche Flugzeuge wegen des kalten Winterwetters enteist werden.
Vor dem Start am Flughafen Fuhlsbüttel mussten zahlreiche Flugzeuge wegen des kalten Winterwetters enteist werden.

Für die frühen Montagmorgenstunden galt im Nordosten Deutschlands zwischen Hamburg und Berlin eine besondere Glättewarnung des DWD.

Autofahrer sollten angepasst an die winterlichen Straßenbedingungen fahren.

Im Nordosten wird es laut DWD teils schneien. Sonst regnet es gebietsweise. Die Glättegefahr soll bis zum späten Vormittag abnehmen, weil dann die Temperaturen steigen.

In den kommenden Tagen sollen die Tagestemperaturen im Norden auf maximal 6 Grad steigen. Dazu gibt es Regen. Also vorerst kein weißes Winterwetter mehr.

Außerdem schwinden die Chancen für weiße Weihnachten. Im DWD-Trend liegen die Tagestiefstwerte an Heiligabend über dem Gefrierpunkt.

Aber noch ist keine verlässliche Vorhersage möglich. Das wird sich in den kommenden Tagen ändern.

Autofahrer im Norden mussten wegen des Schnees aufpassen, dennoch kam es zu mehreren Unfällen.
Autofahrer im Norden mussten wegen des Schnees aufpassen, dennoch kam es zu mehreren Unfällen.  © dpa/Daniel Bockwoldt

Titelfoto: dpa/Daniel Bockwoldt

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