Erstliga-Lizenz für HC Leipzig noch offen: Verband stellt Bedingung

Sportlich würde es für die Bundesliga reichen, doch für die Erstliga-Lizenz muss der HCL eine Bedingung erfüllen.
Sportlich würde es für die Bundesliga reichen, doch für die Erstliga-Lizenz muss der HCL eine Bedingung erfüllen.  © DPA

Leipzig - Die Frage nach dem Erstliga-Verbleib wird für den HC Leipzig zum Nervenspiel. Der Ligaverband HBF hat die Lizenz für die kommende Bundesliga-Saison an eine Bedingung geknüpft.

Bis zum 31. Mai bleibt dem HCL noch Zeit, diese zu erfüllen. Was die Leipziger Handballerinen genau tun müssen, um in der Bundesliga zu bleiben, erklärte der Ligaverband nicht.

Doch sicher ist: Die sportliche Zukunft des HCL steht auf dem Spiel. Erfüllt der Verein die Bedingung bis zum Ende der Frist nicht, gibt es keine Lizenz für die erste und zweite Handball-Bundesliga. Dann müsste der HCL in der kommenden Saison in der dritten Liga antreten.

Darüber hinaus bestraft die Handball Bundesliga Vereinigung-Frauen (HBF) den Verein noch in dieser Saison wegen Verstößen gegen den Lizenzvertrag. Dafür gibt es vier Punkte Abzug. Gegen diese Entscheidung kann der HCL aber noch Beschwerde einlegen.

Am Mittwoch hatte der Leipziger Stadtrat mit knapper Mehrheit beschlossen, dem verschuldeten Bundesliga-Klub finanziell unter die Arme zu greifen. Erfüllt der HCL die von der Stadt geforderten Bedingungen, gibt es 200.000 Euro (TAG24 berichtete).

Sportlich geht es am Samstagabend weiter. Um 18 Uhr empfängt der HCL den Tabellenneunten der Bundesliga, Frisch Auf Göppingen, in der Arena Leipzig.


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