Schreckliches Unglück: Kleinkind (17 Monate) stürzt in metertiefen Schacht

Erzenhausen - Tragisches Unglück in Rheinland-Pfalz. Ein 17 Monate altes Kind ist in einen drei Meter tiefen Schacht gefallen.

In einem unbeaufsichtigten Moment soll das Kind in den drei Meter tiefen Schacht gestürzt sein (Symbolbild).
In einem unbeaufsichtigten Moment soll das Kind in den drei Meter tiefen Schacht gestürzt sein (Symbolbild).  © 123RF

"Das Kind hatte das abgedeckte Rohr offenbar in einem unbeaufsichtigten Moment geöffnet und war in die Tiefe gestürzt", berichtete das Polizeipräsidium Westpfalz am Montag. "Derzeit arbeiten Feuerwehr und Rettungskräfte fieberhaft daran, das Kind zu befreien", hieß es im Polizeibericht weiter.

Das Technische Hilfswerk sei alarmiert und rücke mit Rettungs- und Bergegerät zur Einsatzstelle aus, Polizei und US-Militärpolizei sicherten die Rettungsarbeiten ab. Ob es sich um einen Jungen oder ein Mädchen handelt, konnte die Polizei zunächst noch nicht sagen.

Das Unglück ereignete sich in Erzenhausen im Landkreis Kaiserslautern. Der Ort gehört zur Verbandsgemeinde Weilerbach und hat laut Homepage der Gemeinde nur 800 Einwohner.

Zu den touristischen Besonderheiten des Ortes zählen "bergbauliche Spuren aus dem 18. Jahrhundert" wie Stollen oder sogenannte Pingen, also graben- oder trichterförmige Vertiefungen, die durch Bergbautätigkeiten entstanden sind.

Kleinkind erfolgreich und scheinbar unverletzt gerettet

Update 18.57 Uhr: Das 17 Monate alte Kind ist am Ostermontag aus einem drei Meter tiefen Schacht gerettet worden. Das Kind sei befreit und "augenscheinlich wohlauf", sagte ein Sprecher der Polizei in Kaiserslautern.

Zuvor hatten die Rheinpfalz und der SWR über die geglückte Rettung berichtet. Der Junge war im rheinland-pfälzischen Erzenhausen verunglückt.

"Das Kind hatte das abgedeckte Rohr offenbar in einem unbeaufsichtigten Moment geöffnet und war in die Tiefe gestürzt", hatte die Polizei berichtet.

Polizei und Rettungskräfte rückten am Ort des Unglücks an, die Rettungsmaßnahmen laufen aktuell (Symbolbild).
Polizei und Rettungskräfte rückten am Ort des Unglücks an, die Rettungsmaßnahmen laufen aktuell (Symbolbild).  © 123RF

Titelfoto: 123RF

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